Dem SV Fun-Ball fehlen Kleinigkeiten

(mn) Links, rechts, vorne, hinten – dazwischen auch mal ein Hechtsprung: Kai Schäfter wurde von Rajiv Ouseph auf nahezu jeden Quadratzentimeter seiner Spielfeldhälfte gehetzt. Der Topspieler des SV Fun-Ball Dortelweil musste sich der Nummer 22 der Badminton-Weltrangliste nach drei umkämpften Durchgängen geschlagen geben.

Mit 0:6 unterlagen die Wetterauer in der Badminton-Bundesliga vor 120 Zuschauern dem BC Düren, tags zuvor war die Mannschaft um Team-Manager Klaus Rotter in Lüdingshausen mit 2:4 unterlegen. "Es sind eigentlich in allen Partien die Kleinigkeiten, die uns zum Sieg fehlen. Und am Ende sieht’s dann sehr deutlich aus", bilanzierte Kai Schäfer.

SC Union Lüdingshausen - SV Fun-Ball Dortelweil 4:2: Kai Schäfer und Peter Lang holten in den Herren-Einzel zwei Zähler. Die größte Möglichkeit, ein Remis zu erreichen, bot sich dem Damen-Doppel. Anika Dörr/Cisita Jansen unterlagen nach starkem Auftritt aber mit 17:21, 18:21 gegen die amtierende deutsche Meisterin Karin Schnaase mit der japanischen Doppelpartnerin Mizuki Fujii. - Im Stenogramm: Josche Zurwonne/Matthew Nottingham - Fabian Holzer/Thomas Legleitner 21:13, 21:13; Karin Schnaase/Mizuki Fujii - Anika Dörr/Cisita Jansen 21:17, 21:18; Josche Zurwonne - Kai Schäfer 17:21, 13:21; Karin Schnaase - Anika Dörr 21:8, 21:11; Matthew Nottingham/Mizuki Fujii - Fabian Holzer/Cisita Jansen 21:10; 21:15; Jan Kemper - Peter Lang 10:21, 12:21.

SV Fun-Ball Dortelweil - BC Düren 0:6: Zwei Engländer, vier Niederländer(-innen): Der Gast war mit einer internationalen Mannschaft in die Wetterau gereist, wo Team-Manager Klaus Rotter in erster Linie auf Spieler der Region Frankfurt setzt. Zu Beginn durften die Gastgeber durchaus auf eine Überraschung hoffen, beide Doppel konnten die Fun-Baller lange offen halten, mussten die Partien dann aber abgeben. Im Einzel begeisterte dann Kai Schäfer gegen Rajiv Ouseph, während nebenan Anika Dörr, die aktuelle Nummer zwei der deutschen Rangliste, gegen die niederländische Topspielern Soraya de Visch Eijbergen nur knapp den dritten Satz verpasste. Damit war die Entscheidung gefallen. - Im Stenogramm: Peter Lang/Fabian Holzer - Koen Ridder/Jelle Maas 15:21, 19:21, Anika Dörr/Cisita Jansen - Soraya de Visch Eijbergen/Ilse Vaessen 22:24, 13:21; Kai Schäfer - Rajiv Ouseph 21:16, 15:21, 17:21, Anika Dörr - Soraya de Visch Eijbergen 10:21, 22:24; Fabian Holzer/Cisita Jansen - Jelle Maas/Ilse Vaessen 14:21, 16:21; Peter Lang - Carl Baxter 14:21, 21:23.

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