Für die Gießen 46ers ist verlieren verboten

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(gae/pm). Das Restprogramm bis zum 9. Mai ist überschaubar - noch zwei komplette Spieltage stehen auf dem Programm der Basketball-Bundesliga (BBL). Die Gießen 46ers können den Klassenerhalt nicht mehr aus eigener Kraft schaffen. Sie müssen in den Partien der noch mitgefährdeten Weißenfelser und Würzburger auf Schützenhilfe der Gegner hoffen und selbst ihre letzten beiden Spiele gewinnen - heute in Bamberg (19 Uhr) und am Sonntag in der Osthalle gegen Braunschweig (15 Uhr/jeweils live auf MagentaSport).

Nur dann sind sie gerettet.

Seit Sonntag besteht die Möglichkeit, dass die BBL für die kommende Saison ein Wildcard-Verfahren eröffnet. Die Bayer Giants Leverkusen haben sich zwar sportlich für die Bundesliga qualifiziert, aber keine Lizenz beantragt, sodass es nur einen Aufsteiger geben wird. Das »Einkaufen« in die Liga war zuletzt teuer. 700 000 Euro musste man für die Beletage-Zugehörigkeit hinblättern - eine ordentliche Summe. Ob das eine Option für die 46ers ist, bleibt vorerst offen. Ebenso wie die Frage, ob die Verantwortlichen der BBL überhaupt so einen hohen Betrag in den Zeiten von Corona aufrufen. Denkbar wäre auch, dass es gar kein Wildcard-Verfahren und aufgrund der unterschiedlichen Quarantäne-Zeiten der Teams, die durchaus zu einer Wettbewerbsverzerrung geführt haben, nur einen Absteiger gibt (bislang Vechta). Spannende Fragen, die schnellstens von offizieller Seite geklärt werden müssen.

Drei Spiele in sechs Tagen

Aufgrund ihrer Corona-Quarantäne noch drei Spiele zu absolvieren haben die Fraport Skyliners. Los geht es am heutigen Dienstagabend (19 Uhr/live auf Magenta Sport) bei medi bayreuth. Den Abschluss bildet dann das Wochenende: Freitag (19 Uhr) in Würzburg und Sonntag (15 Uhr) gegen Hamburg.

Zumindest in Bayreuth müssen die ohnehin personell dezimierten Skyliners auf Youngster Joshi Bonga verzichten. Der 16-Jährige muss schulischen Verpflichtungen nachgehen. Ob er für die Spiele am Wochenende zur Verfügung steht, ist noch offen. Weiter fehlen werden außerdem Matt Mobley, Michael Kessens, Bruno Vrcic, Len Schoormann, Konstantin Konga und Richard Freudenberg.

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