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HR-Moderator Markus Philipp (r.) findet sich nach Spielschluss mitten in der Petterweiler Jubeltraube wieder.

Handball-Landesliga Mitte

Fünfter Sieg in Serie für den TV Petterweil: Party-Stimmung beim "heimspiel!"

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400 Zuschauer in der Halle, ein Spitzenspiel gegen den TV Idstein und eine TV-Übertragung: Das Wochenende hätte mit dem Sieg für den TV Petterweil kaum besser laufen können.

Im Spitzenspiel der Handball-Landesliga standen sich mit dem TV Petterweil und dem TV Idstein am frühen Samstagnachmittag zwei bisher verlustpunktfreie Mannschaften gegenüber. In dem Spiel, dass später im "heimspiel!" des Hessischen Rundfunks in Ausschnitten zu sehen war, besiegte der TV Petterweil den kessen Aufsteiger TV Idstein mit 30:28 (15:14) vor 400 Zuschauern und sicherte sich damit die alleinige Tabellenführung.

Die schönsten Bilder vom Heimsieg des TV Petterweil

 © Nici Merz
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TV Petterweil erst gegen Ende der ersten Halbzeit richtig im Spiel

Die Mannschaft von Martin Peschke kam nur schwer in Spiel und produzierte einige technische Fehler. Die Aktionen wirkten fahrig und nervös. "Es ist alles passiert, was wir zuvor angesprochen hatten. Statt aber die gegnerische Abwehr ins Laufen zu bringen, haben wir ihnen mit fehlerhaftem Spiel in die Karten gespielt", sagte der TVP-Coach zum 1:5-Rückstand nach zehn Minuten. Er reagierte mit einer Auszeit, die Wirkung zeigte. Mit dem 5:7 (Hitzel/14.) kam Petterweil ins Spiel. 

Der Aufsteiger aus dem Taunus ließ sich jedoch nicht beeindrucken. Es war nicht nur der wurfstarke Moritz Schubert, dem leichte Tore aus dem rechten Rückraum gelangen, sondern die Mannschaft von Trainer Jan Welsch schaffte es auch immer wieder, den agilen Berkan Kocak am Kreis und die beiden Außenpositionen freizuspielen. Bis zum 14:12 (27.) verteidigen die Gäste ihren Zwei-Tore-Vorsprung. Jonas Koffler und Lennart Trouvain (2), drehten das Spiel mit ihren Toren und sorgten dafür, dass die Gelb-Schwarzen eine Führung mit in die Pause nahmen. "Das war sicher nicht der Knackpunkt im Spiel, für uns aber ärgerlich und vor allem vermeidbar", bewertete Idsteins Jan Welsch diesen Umschwung, der jedoch keine Nachwirkungen hat.

Petterweiler Moritz Schubert behält am Ende die Nerven

Sieben Minuten nach dem Wiederbeginn befand sich Idstein mit dem 18:17 wieder auf der Sonnenseite. Mit drei Toren in Folge warf Jonas Koffler seine Farben mit 20:18 nach vorne und sorgte damit für einen erneuten Umschwung im Spitzenspiel. Nach dem Iteb Bouali in der 48. Minute seinen ersten und einzigen Ball von Idsteins Shooter Moritz Schubert pariert und Florian Wassberg im Gegenzug zum 24:21 eingeworfen hatte, schien die Entscheidung gefallen. Umso mehr, da Petterweil seinen Vorsprung bis auf 27:22 (Wagner/54.) ausbauen konnte. Idstein zeigte jedoch nicht nur eine tolle Leistung, sondern überzeugte auch mit Moral. Tor um Tor wurde der Rückstand reduziert, und die Petterweiler Fangemeinde wechselte vom Feier- in den Zittermodus. Die Spannung erreichte ihren Höhepunkt, als erneut Moritz Schubert 20 Sekunden vor dem Abpfiff den 28:29-Anschlusstreffer erzielt hatte. Die Gastgeber blieben jedoch hellwach, spielten eine schnelle Mitte und schickten Thorsten Koch auf die Reise, der mit dem 30. Treffer die Partystimmung wieder aufleben ließ.

"Nach unserer ersten Auszeit fanden wir über eine erstarkte Abwehr zu unserem Spiel. Beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe", analysierte Martin Peschke den Sieg seiner Mannschaft. Sein Trainer-Kollege Jan Welsch pflichtete ihm in der Bewertung des Spiels bei. "In den entscheidenden Phasen hat es uns an Konzentration gefehlt. Kleinigkeiten haben das Spiel letztlich entschieden", meinte er.

Landesliga Mitte: Der Heimsieg des TV Petterweil gegen Idstein auf einen Blick

TV Petterweil:Bouali, Schneiker; Wagner (1), Trouvain (3), Kusan, Koch (2), Pfeiffer (1), Felix Koffler (2), Jonas Koffler (10/1), Lange (4), Hitzel (2), Wassberg (4), Ehmer (1).

TV Idstein:Kaufmann, Zumdick; Grandpierre (1), Engel, Flock, Schulz (5), Kocak (5), Yannick Cremers (1), Jonas Cremers (1), David Welsch (2), Völlger (2), Schubert (11/4), Kopp.

Im Stenogramm/ Schiedsrichter: Hoyer/Kopf (Dilltal/Griedel). - Zuschauer: 400. - Siebenmeter: 1/1 - 4/4. - Zeitstrafen: 8 Minuten und 1 blaue Karte (Lange/59:36) - 14 Minuten.

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