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Gunter Eckart

Handball

Frist läuft am 15. Mai ab

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(red). Nachdem die Handball-Saison nun von der Bundesliga bis zur Kreisebene beendet ist, hat der Bundesrat des Deutschen Handball-Bunds (DHB) ein einheitliches Verfahren für die Erstellung der Abschlusstabellen verabschiedet. Der Hessische Handball-Verband (HHV) erstellt nun seine Abschlusstabellen auch nach der Quotientenregelung, wie er in einer Mitteilung bekannt gab.

Dies bedeutet, dass als Grundlage die Tabellenstände vom 12. März 2020, als die Runde vorzeitig beendet wurde, dienen. In diese Tabellen sind zunächst die Punktabzüge aufgrund von Bestrafungen (fehlende Schiedsrichter, Abzüge aufgrund von Gerichtsurteilen etc.) vorzunehmen.

Im nächsten Schritt werden pro Mannschaft die so errechneten Pluspunkte durch die Anzahl der von dieser Mannschaft absolvierten Spiele dividiert und das Ergebnis mit 100 multipliziert. Der so errechnete Wert legt den Tabellenplatz der Abschlusstabelle fest. Die so ermittelten Abschlusstabellen sollen dann den Vereinen bis zum 30. April mit einer Rechtsmittelbelehrung übermittelt werden. Einsprüche seien dann innerhalb von 14 Tagen an das zuständige Sportgericht zu richten.

Zudem wies HHV-Präsident Gunter Eckart darauf hin, dass es nach der abgebrochenen Saison keine sportlichen Absteiger geben wird. Lediglich Mannschaften, die bereits vor dem 12. März einen Verzicht erklärt haben, und Vereine, die freiwillig eine Klasse tiefer antreten möchten, werden als Absteiger gezählt. Letzter Termin für einen freiwilligen Abstieg ist der 15. Mai. Auch aufstiegsberechtigte Vereine können auf ihren Aufstieg verzichten. Auch hier ist der 15. Mai Stichtag. Die Einteilung zu den jeweiligen Jugendklassen wird zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt. FOTO: PM

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