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Frischer Wind unter der Münzenburg

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(jms) Die Personalplanungen bei der HSG Münzenberg/Gambach laufen nach dem tollen Saisonabschluss auf Hochtouren. Für die kommende Runde hat der Vizemeister der Handball-Bezirksoberliga Gießen drei neue Spieler verpflichtet. Aus der A-Jugend des TV 05/07 Hüttenberg kommt das 19-jährige Torwarttalent Christian Schindwoski. Aus Gettenau wechselt der variabel einsetzbare Christopher Mogk nach Münzenberg. Und von Ligakonkurrent HSG Mörlen schließt sich Kreisläufer Lars Brauburger der Spielgemeinschaft aus Münzenberg und Gambach an.

Stefan Mappes, die HSG ist Vizemeister in der Bezirksoberliga. Zwischenzeitlich schien auch die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg realisierbar zu sein. Hatten Sie diese positive Entwicklung im Vorfeld erwartet?

Mappes: Ich muss sagen, dass ich sehr von meiner Mannschaft überrascht bin. Die Jungs haben fabelhaft mitgezogen und mit großem Eifer an der eigenen Entwicklung gearbeitet. Nach dem im letzten Sommer vollzogenen Umbruch war es nicht selbstverständlich, dass wir den zweiten Tabellenplatz erreichen.

Vor der Runde gab es eine Vielzahl an Neuzugängen. Wer hat Sie im Verlauf der letzten Saison besonders überzeugt?

Mappes: Im Prinzip haben alle die Erwartungen erfüllt oder übertroffen. Hervorheben kann ich unseren Außenspieler Steffen Häuser, der von Anfang an gezeigt hat, dass er die Mannschaft bereichert. Er hat sich schnell integriert und über die komplette Saison hinweg gute Leistungen gezeigt. Das war stark. Auch Jan-Patrick Janauschek, der aus der eigenen Jugend kam, und Jascha Stolte haben das Niveau der Mannschaft angehoben. Und nicht zu vergessen Andreas Boller. Er hat ja schon in der vergangenen Saison sporadisch mitgemischt. Andi hat Riesentalent und hat eine ausgezeichnete Runde gespielt.

Dennoch haben Sie hin und wieder die Stabilität kritisiert.

Mappes: Das ist aber ganz normal. Die Mannschaft ist neu zusammengewürfelt, und viele Spieler sind jung und entwicklungsfähig. Jascha Stolte oder Jan-Patrick Janauschek werden in der Zukunft noch besser spielen können, weil sie nun schon eine komplette Saison gespielt haben.

Die HSG besteht aber nicht nur aus der Garde der »jungen Wilden«.

Mappes: Auch die Routiniers haben der Mannschaft Halt gegeben. So hat zum Beispiel Florian Großmann nach anfänglichen Verletzungsproblemen immer besser gespielt. Am Ende war er nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken. Seine körperliche Entwicklung war durchweg positiv. Das war ganz wichtig für uns. Etwas Pech hatte hingegen Felix Großmann. Er hatte ständig Verletzungsprobleme. Wenn er mal vier oder fünf Wochen am Stück trainieren und spielen könnte, wäre er der herausragende Spieler der gesamten Liga.

Welche neuen Spieler wecken Hoffnungen?

Mappes: Wir haben mit Christian Schindowski einen sehr jungen und talentierten Torhüter aus der Hüttenberger A-Jugend geholt. Von ihm verspreche ich mir sehr viel. Er wird uns auf der Torhüterposition noch mehr Stabilität verleihen. Zudem haben wir mit Christopher Mogk einen sehr variablen Spieler verpflichtet. Am Kreis können wir auf Lars Brauburger zurückgreifen, der von der HSG Mörlen kommt.

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