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Friedberger Niederlage folgt Sieg in Darmstadt

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Patrice Hütt und der VfB Friedberg machen in der Tabelle der 2. Liga Süd einen Platz gut. 	(Foto: Jaux)
Patrice Hütt und der VfB Friedberg machen in der Tabelle der 2. Liga Süd einen Platz gut. (Foto: Jaux) © Timo Jaux

(pm) Sieg und Niederlage für die Wasserballer des VfB Friedberg nach einem Doppelspieltag in der 2. Liga Süd. Nach der 8:11 (3:4, 3:3, 2:2, 0:2)-Niederlage beim Tabellendritten WSV Ludwigshafen folgte ein wichtiger 9:5 (2:1, 1:1, 1:1, 5:2)-Triumph beim WV Darmstadt 70, mit dem die Kreisstädter an den Südhessen vorbeizogen und Platz sieben in der Tabelle eroberten.

In Ludwigshafen spielte der VfB munter mit und brachte die heimstarken Ludwigshafener an den Rand einer Niederlage. Im »Hexenkessel« des Ludwigshafener Bades, in dem die über 100 Zuschauer mangels Tribüne dichtgedrängt nah am Beckenrand standen und für eine hitzige Atmosphäre sorgten, konnte man bis zu Mitte des dritten Viertels die Partie völlig offen halten. Nach der 8:7-Führung durch Centerspieler Florian Hondrich ahnte man jedoch nicht, dass dies der letzte Treffer für den VfB sein würde. Kapitän Johannes Schäfer sagte: »Gerade im letzten Viertel hatten wir mehrere Großchancen, die jedoch ungenutzt blieben. Heute war deutlich mehr drin.«

Als wichtiger stufte der VfB dann tags darauf das Spiel in Darmstadt ein, schließlich spielte man gegen den Tabellennachbarn. Während Oliver Hofmann pausierte, gesellten sich Matthias Gail und Routinier Olaf Vetter zum Kader. Die richtungsweisende Partie wurde zunächst von den Abwehrreihen dominiert, denn die Zuschauer im Darmstädter Nordbad sahen bis zum vierten Viertel eine eher torarme Partie. Besonderes Augenmerk hatten die Friedberger auf den Torjäger des WV Darmstadt, Sven Geburtig.

Und hier lag der Schlüssel zum Erfolg, denn die Mannschaft setzte die diesbezüglichen taktischen Anweisungen von Spielertrainer Stephan Schmidt glänzend um, sodass der torverwöhnte Centerspieler und frühere Bundesligaspieler lediglich einen Treffer erzielten konnte.

Im Gegensatz zu den vorherigen Spielen zeigten sich die Friedberger auch im letzten Viertel konzentriert. Nach dem 4:4 spielte sich der VfB förmlich in einen Rausch und erzielte in fünf Minuten fünf Treffer zum 9:4 und damit mehr Tore als im bisherigen gesamten Spiel. Hütt, Habrich, Scerbinin und zweimal Kapitän Schäfer waren in dieser Schlussphase die umjubelten Torschützen. »Im letzten Viertel hat mich meine Mannschaft sehr beeindruckt. Ein Sonderlob geht auch an die Defensive um Abwehrchef Tobias Hahn. Nur fünf Gegentore sprechen für sich«, gab Spielertrainer Stephan Schmidt zu Protokoll. »Unser zweiter Sieg in dieser Saison war auch für die Moral sehr wichtig, jetzt können wir etwas gelassener die folgenden Spiele angehen.«

Nach einem spielfreien Wochenende muss der VfB Friedberg am 5. März erneut auswärts beim BSC Pforzheim antreten, dem Schlusslicht.

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