Wasserball

Friedberger Aufbäumen kommt zu spät

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Die Friedberger Wasserballer ziehen beim Zweitliga-Spiel in Ludwigshafen mit 10:13 den Kürzeren. In der Tabelle steht Platz sechs zu Buche.

Für den VfB Friedberg stand am vergangenen Samstag schon das vorletzte Zweitliga-Spiel des Jahres an. Beim WSV Ludwigshafen unterlagen die Kreisstädter mit 10:13. Die Kurpfälzer hatten sich nach der letzten Saison durch einige Spieler mit Erstligaerfahrung verstärkt und sind einer der Favoriten um die Medaillenplätze. Die VfB-Wasserballer reisten – durch Krankheiten und berufliche Ausfälle – ersatzgeschwächt an den Rhein.

Zu Beginn der Partie merkte man den Gästen aus der Kreisstadt den großen Respekt vor dem Gegner noch an. Man ließ zu viel zu und so konnten die Pfälzer nach dem ersten Viertel auf 5:1 davonziehen. Doch die Wasserballer des VfB wollten sich nicht kampflos geschlagen geben und hielten vermehrt dagegen. Von Viertel zu Viertel steigerten sie ihre Leistung und schafften es, den Abstand auf die Gastgeber zu verkürzen.

Am Ende reichte es jedoch nicht ganz. Zwei Minuten vor Schluss schaffte es der VfB noch einmal, auf 10:12 heranzukommen, doch der Top-Scorer der Ludwigshafener, Martin Görge, besiegelte eine Minute vor Abpfiff mit seinem sechsten Treffer den Sieg der Gastgeber.

VfB-Trainer Reimann war nach dem Spiel dennoch keine schlechte Laune anzumerken. "Ich bin stolz auf diese Mannschaft und was sie hier heute geleistet hat. Nach einem 1:5-Rückstand haben wir uns zurückgekämpft und gezeigt, dass wir uns nicht verstecken müssen. Am Anfang hatten wir einfach zu viel Respekt. Das Selbstvertrauen aus der zweiten Hälfte nehmen wir mit in unser Heimspiel nächste Woche", bilanzierte der Coach.

Friedberg: Peil; Vetter (2), Schmidt (1), Scerbinin (1), Eisenberg, Hütt (2), Schoppe, Hahn (3), Klein, Scholl (1), Habrich.

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