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Friedberg zeigt Cleverness

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Von: Uwe Born

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Gestern lief es für die Elf von VfB-Coach Jürgen Ohl ein wenig besser, denn beim FC Oberstedten, der im Tabellenkeller ums sportliche Überleben kämpft, erstritt sich der heimische Gruppenligist ein 2:2 (1:1)-Remis. »Damit können wir gut leben, zumal dadurch auch die allerletzten Befürchtungen, möglicherweise doch noch einmal in der Tabelle nach unter durchgereicht zu werden, beseitigt worden sind«, sagt Friedbergs Spielausschussvorsitzender Carsten Lesiak.

Gestern lief es für die Elf von VfB-Coach Jürgen Ohl ein wenig besser, denn beim FC Oberstedten, der im Tabellenkeller ums sportliche Überleben kämpft, erstritt sich der heimische Gruppenligist ein 2:2 (1:1)-Remis. »Damit können wir gut leben, zumal dadurch auch die allerletzten Befürchtungen, möglicherweise doch noch einmal in der Tabelle nach unter durchgereicht zu werden, beseitigt worden sind«, sagt Friedbergs Spielausschussvorsitzender Carsten Lesiak.

Oberstedtens Pressesprecher Rüdiger Rau sah es anders: »Wir hätten den Platz als Sieger verlassen müssen, zumal wir mehr investiert haben und über ein deutliches Chancenplus verfügten.« Den Wetterauer Gästen bescheinigte er dennoch eine gehörige Portion Cleverness: »Die machen aus zwei Gelegenheiten zwei Tore.« Auf Friedberger Seite konnte Trainer Ohl wieder auf Torjäger Salih Yasaroglu und Abwehrchef Malte Strothmann zurückgreifen. Das zahlte sich aus. Yasaroglus Torriecher war es zu verdanken, dass die Kreisstädter den ersten Treffer bejubeln durften. Gespielt waren 40 Minuten, als Tanyel Fedler quer spielte und Yasaroglu aus zehn Metern vollendete. Dann war Oberstedten am Drücker. Isovski hatte Pech (Friedbergs Eugen Rack klärte mit dem Kopf), doch Nouri Jeghan zielte beim 1:1-Ausgleich vom Punkt genauer.

Vorausgegangen war ein Foul von VfB-Außenverteidiger Lyes Maouche an Klempin – Referee Moukhtari entschied sofort auf Elfmeter.

Die zweite Gäste-Gelegenheit datierte aus der 57. Minute, wobei Yasaroglu eine punktgenaue Auflage von Jasko Emrovic über Schmidts Kasten drosch. Sieben Minuten später lag Oberstedten erstmals vorne. Jeghan hatte aus 45 (!) Metern abgezogen, VfB-Torwart Gökhan Cirak stand etwas zu weit vor seinem Tor – 2:1. Klar, dass sich die Mannschaft von FCO-Trainer Artur Rissling auf der Siegerstraße wähnte. Doch die Platzherren hatten die Rechnung ohne Waldemar Patzwald gemacht, den zweiten Friedberger Goalgetter. Yasaroglus Eckball versenkte Patzwald per Kopf zum 2.2-Ausgleich – alles wieder offen. In der Schlussphase drückte die gastgebende Taunus-Truppe zwar tüchtig auf die Tube, Zählbares sprang freilich nicht mehr heraus, weil Gäste-Keeper Cirak einen Schuss von Daniel Wolf nach 83 Minuten spektakulär entschärfte.

FC Oberstedten: Michael Schmidt, Grajcevci, Isovski (89. Falkenmayer), Yüksel, Temur (70. Noori), Eichsteller, Basdar, Wolf, Jeghan, Klempin, Masarski.

VfB Friedberg: Cirak – Maouche (46. Jasko Emrovic), Strothmann, Rack, Clement – Krank, Janos Schmidt, Dechert (65. Al Towaity), Fedler – Patzwald, Yasaroglu.

Steno: Tore: 0:1 (40.) Yasaroglu, 1:1 (45.) FE Jeghan, 2:1 (64.) Jeghan, 2:2 (78.) Patzwald. – Schiedsrichter: Bagdad Moukhtari (Bremthal). – Zuschauer: 100.

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