Wasserball

VfB Friedberg verpasst späten Ausgleich

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Unglückliches Ende: Wasserball-Zweitligist VfB Friedberg kann gegen den WSV Ludwigshafen in der Schlussminute die Chance, per Strafwurf den Ausgleich zu erzielen, nicht nutzen.

Knappe 8:10-Niederlage für die Wasserballer des VfB Friedberg: Sie unterlagen am Wochenende in der 2. Bundesliga Süd dem Fünftplatzierten WSV Ludwigshafen, der dadurch auf Rang vier sprang, während die Friedberg einen Platz einbüßten und nun Siebter sind.

Gegen die Gäste hatten die Kreisstädter im Hinspiel bereits eine knappe Niederlage eingefahren und wollten nun zu Hause ein gutes Spiel zeigen und die Punkte behalten. Doch Ludwigshafen legte zunächst durch seinen Topscorer Martin Görge vor. Der VfB kam unterdessen nur schleppend ins Spiel. Doch im Laufe der ersten Hälfte klappte es im Angriff immer mehr, und die Defensive der Kreisstädter hielt besser, so dass zur Halbzeit ein 4:4 zu Buche stand. Im dritten Viertel schaffte es Ludwigshafen durch kleine individuelle Fehler auf Friedberger Seite wieder etwas davonzuziehen, bevor auch der VfB wieder traf und erneut ausglich. Mit einem 7:7 ging es anschließend in das letzte und entscheidende Viertel.

Beide Mannschaften setzten nun voll auf ihre Defensive, und so gab es erst nach vier Minuten den erste Treffer für Ludwigshafen. Görge erhöhte kurz darauf sogar auf 9:7. Die Friedberger wollten sich aber noch nicht geschlagen geben und warfen noch einmal alles nach vorne. Sie schafften es, den Anschlusstreffer zu erzielen. Eine Minute vor Abpfiff entschieden die Schiedsrichter dann auf Strafwurf zugunsten Friedbergs. Beim Spielstand von 8:9 war es die Chance zum erneute Ausgleich kurz vor Spielende. Doch Tobias Hahn scheiterte am Ludwigshafener Torhüter, dessen Team im Gegenzug das 10:8 erzielte – die Entscheidung.

"Wir haben heute deutlich besser gespielt als noch letzte Woche in Bietigheim. Wir wollten das Spiel gewinnen, aber es hat leider nicht gereicht. Die kleinen individuellen Fehler haben uns heute den Sieg gekostet. Trotzdem haben wir ein gutes Spiel gemacht. Zumindest ein Unentschieden wäre heute verdient gewesen", sagte Torhüter Nils Peil nach dem Spiel. Er war mit seinen Paraden der auffälligste Spieler der Hausherren.

VfB Friedberg: Peil; Vetter, Schmidt (1), Scerbinin, Schoppe, Hütt, Duch (1), Hahn (4), Hondrich, Klein, Scholl (1), Habrich (1), Eisenberg.

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