TG Friedberg rutscht weiter ab

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Die Landesliga-Handballer der TG Friedberg konnten auch im Heimspiel gegen die HSG Goldstein /Schwanheim ihren Abwärtstrend nicht stoppen und nähern sich zusehends den Abstiegsplätzen. Mit 25:28 (11:16) verlor der Aufsteiger das Spiel und brachte die vor wenigen Wochen noch als sicherer Absteiger gehandelten Gäste aus den Frankfurter Stadtteilen durch diesen erneuten Sieg wieder in Reichweite klassenerhaltender Platzierungen. So schnell geht das, wenn die eine Mannschaft (Friedberg) drei Spiele in Folge verliert, während die andere (Goldstein/Schwanheim) das Spielfeld genauso oft als Sieger verlässt.

Die Landesliga-Handballer der TG Friedberg konnten auch im Heimspiel gegen die HSG Goldstein /Schwanheim ihren Abwärtstrend nicht stoppen und nähern sich zusehends den Abstiegsplätzen. Mit 25:28 (11:16) verlor der Aufsteiger das Spiel und brachte die vor wenigen Wochen noch als sicherer Absteiger gehandelten Gäste aus den Frankfurter Stadtteilen durch diesen erneuten Sieg wieder in Reichweite klassenerhaltender Platzierungen. So schnell geht das, wenn die eine Mannschaft (Friedberg) drei Spiele in Folge verliert, während die andere (Goldstein/Schwanheim) das Spielfeld genauso oft als Sieger verlässt.

Am Samstag waren von Beginn an bei den Kreisstädtern die Weichen falsch gestellt: Nach drei Minuten lag die Mannschaft von Trainer Sven Daxer bereits mit 0:3 in Rückstand. Dieser wirkte offenbar stimulierend, denn die Gastgeber bissen sich jetzt ins Spiel und hatten mit dem 7:7 (Petrosanec/13.) wieder ausgeglichen. Fünf torlose Minuten, in denen die HSG viermal traf und fortan mit 11:7 führte, ließen die Friedberger Aktien aber schnell wieder sinken. "Dieses Szenario hat uns heute über das gesamte Spiel hinweg begleitet. Einer schwachen Phase folgte eine starke. Immer wenn wir dachten, den Erfolgsweg gefunden zu haben, kam ein Rückschlag", urteilte TG-Trainer Sven Daxer hinter.

Starker Balazs reicht nicht

Trotz des Fehlens des für die Abwehr wichtigen Christopher Gustafsson, bescheinigte er seiner Defensive einen guten Part. "Im gebundenen Spiel haben wir gut verteidigt, dann aber zu oft leichte Tore im Gegenstoß kassiert, die teilweise durch technische Fehler begünstigt waren", erklärte er. Bis zum 21:17 (43.) hielten die Gäste die Intensität ihres Spiels aufrecht und lagen bis dahin weiterhin auf der Pole-Position. Mit neu erwachtem Kämpferherz reduzierte die TG den Rückstand auf 20:21 (Petrosanec/46.). Nach einer Auszeit von TG-Coach Daxer (20:22/47.) vergab seine Mannschaft zunächst einen Siebenmeter, in der Folge sorgten aber Reeb und Avemann mit ihren Toren für den 22:22-Ausgleich. Die Gäste legten jedoch sofort wieder vor und bauten in der Folge ihre Führung wieder auf drei Tore aus (26:23/58.), die bis zum Abpfiff Bestand hatte.

Festzuhalten bleibt, dass die Gastgeber während des gesamten Spiels nicht ein einziges Mal führten und es in der Crunch-Time zwischen der 48. und 58. Minute lediglich auf zwei Toren brachten. Das allein zeigt auf, dass die Niederlage nicht unverdient zustande kam. Erneut hatte fehlende Konstanz über die gesamte Spielzeit hinweg, der TG den Sieg gekostet. Das Spiel war geprägt von starken Torhüterleistungen auf beiden Seiten, bei denen der erneut gute Radu Balazs seinen Gegenübern um nichts nachstand.

TG Friedberg: Balazs, Merten; Jaster, Zinnel (7), Christian Schmidt (1), Ploner, Jonscher, Mahr, Reeb (3), Petrosanec (6), Vellenzer (1), Vlad (1), Avemann (6/4), Musch.

HSG Goldstein/Schwanheim: Khaliq, Christoph Stade, May; Seipp (4), Vrdoljak (4), Tran (5), Heiko Stade (5), Storck (6/3), Kleiber (4/1), Winter, Lange, Schroth, Berger, Schwer.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Glaab/Rudert (Großwallstadt/Michelbach). – Zuschauer: 150. – Siebenmeter: 5/4 – 7/4. – Strafzeiten: 6 Minuten/6 Minuten.

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