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Friedberg rückt auf Platz drei

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Von: Uwe Born

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Es bleibt dabei: Geht es um Gruppenliga-Fußball, stellt der VfB Friedberg das erfolgreichste Team aller Mannschaften aus der Wetterau. Durch einen verdienten 3:1 (1:0)-Erfolg über die zuletzt auf einem Höhenflug befindliche SG Ober-Erlenbach verbesserte sich die Mannschaft von VfB-Trainer Jürgen Ohl im Gesamtklassement auf Position drei, bot beim elften Saisondreier nach Angaben von Spielausschuss-Boss Carsten Lesiak allerdings nichts wirklich Überragendes: »Es war eine zerfahrene Partie. Wichtig war, dass wir Ober-Erlenbachs Torjäger Eric Kemen nahezu durchgehend im Griff hatten. Unsere Innenverteidiger Eugen Rack und Malte Strothmann leisteten mal wieder ganze Arbeit.«

Es bleibt dabei: Geht es um Gruppenliga-Fußball, stellt der VfB Friedberg das erfolgreichste Team aller Mannschaften aus der Wetterau. Durch einen verdienten 3:1 (1:0)-Erfolg über die zuletzt auf einem Höhenflug befindliche SG Ober-Erlenbach verbesserte sich die Mannschaft von VfB-Trainer Jürgen Ohl im Gesamtklassement auf Position drei, bot beim elften Saisondreier nach Angaben von Spielausschuss-Boss Carsten Lesiak allerdings nichts wirklich Überragendes: »Es war eine zerfahrene Partie. Wichtig war, dass wir Ober-Erlenbachs Torjäger Eric Kemen nahezu durchgehend im Griff hatten. Unsere Innenverteidiger Eugen Rack und Malte Strothmann leisteten mal wieder ganze Arbeit.«

Ähnliches galt freilich auch für Friedbergs Goalgetter Salih Yasaroglu. Mit seinen Saisontreffern Nummer 17 und 18 avancierte er zum Matchwinner der Kreisstädter. Die Kehrseite der Medaille: Nach einer Rangelei mit Ober-Erlenbachs Defensivmann Marko Corlija, dargeboten in der 66. Minute, kannte der Referee keine Gnade und schickte beide Streithähne mit »Rot« vom Platz. Zu diesem Zeitpunkt war die Entscheidung darüber, welches Team das Burgfeld als Sieger verlassen würde, freilich längst gefallen. Gegen die offensiv auf Sparflamme kochende Taunus-Elf, die nur durch Dejan Alempics Freistoß (34.

) und Aiellos Versuch (73. – Cirak parierte) zu Chancen kam, hatte Yasaroglu Fakten geschaffen. Und zwar zunächst (38.) mit einem direkt verwandelten Eckball sowie in der 52. Minute, als er Jasko Emrovics Balleroberung und Waldemar Patzwalds anschließenden Querpass zum 2:0 zu nutzen verstand. Kemens schönes und erfolgreich abgeschlossenes Solo, das Niklas Kaus mit perfekter Auflage ermöglichte, ließ im Gäste-Lager noch einmal Hoffnung auf ein Remis aufkommen. Doch der Anschlusstreffer fiel in der 90. Minute. Zu spät, um das Blatt zu wenden. Friedberg bewahrte in der Nachspielzeit kühlen Kopf und konterte optimal: Nach Vorarbeit des eingewechselten Kayahan Öztürk und von Waldemar Patzwald zementierte Janos Schmidt mit dem 3:1 den Friedberger Sieg.

VfB Friedberg: Cirak; Krank, Rack, Strothmann, Clement, Al Towaity, Jasko Emrovic (73. Dechert), Schmidt, Fedler (86. Öztürk), Patzwald, Yasaroglu.

SG Ober-Erlenbach: Burg; Güven, Corlija, Sarfo, Florian Grassler (36. Pottmeyer), Kaus, Alempic, Julian Grassler, Hübsch (75. Suarez), Bremerich (65. Aiello), Kemen.

Steno: Tore: 1:0 (38.) Yasaroglu, 2:0 (52.) Yasaroglu, 2:1 (90.) Kemen, 3:1 (94.) Schmidt. – Schiedsrichter: Emil Schwarz (Bruchköbel). – Rot: Yasaroglu (66./VfB), Corlija (66./SGO). – Zuschauer: 90.

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