Friedberg hat Rang vier im Visier

(kun) Drei Spiele binnen drei Tagen: Die Schachfreunde von 1891 Friedberg stehen vor einem richtungsweisenden Wochenende in der Frauen-Bundesliga. Im Erich-Schott-Zentrum in Mainz könnten die Kreisstädterinnen dabei einen wichtigen Schritt in Richtung der Top-Vier-Platzierungen machen.

Dem Nachholspiel gegen den gastgebenden TSV Schott Mainz am Freitag (19 Uhr) folgen die Begegnungen gegen den Tabellenzweiten Hamburger SK 1830 (Samstag, 14 Uhr) und das Kräftemessen mit dem Tabellennachbarn SV Mühlheim-Nord 1931 am Sonntag (9 Uhr).

"Die Zielsetzung ist klar: Wir wollen den Kontakt zu den Mannschaften auf den ersten vier Tabellenplätzen herstellen und am Sonntagabend auf dem fünften Rang stehen", formuliert Vereinsvorstand Martin Herwig-Päutz die ambitionierten Ziele seines mit zahlreichen Nationalspielerinnen bestückten Teams, das in Mainz wie gewohnt in Bestbesetzung antreten wird. Neben Elena Levushkina, Deimante Daulyte und der frisch gebackenen Großmeisterin Melanie Ohme sind erneut Lyubka Genova, Lili Toth und die bulgarische Einzel- und Blitzmeisterin Adriana Nikolova mit an Bord.

"Mit dieser Aufstellung ist gegen die Gastgeber aus Mainz von einem klaren Sieg auszugehen", gibt sich Herwig-Päutz optimistisch. "Ein großer Vorteil für uns ist sicherlich, dass wir nach der Partie gegen den Hamburger SK am Samstag bereits gegen alle vier Top-Teams der Liga gespielt haben. Das eröffnet uns die Möglichkeit, an den letzten vier Spieltagen der Saison gegen vermeintlich schwächere Mannschaften noch einmal um einen Platz in der Führungsgruppe zu spielen", hofft der Friedberger Vereinsvorstand.

Derzeit belegen die Kreisstädterinnen mit einer Partie weniger den achten Tabellenplatz in Deutschlands höchster Spielklasse.

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