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VfB Friedberg nutzt Chancen nicht

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Der VfB Friedberg hat den Befreiungsschlag verpasst. Gegen den FSV Friedrichsdorf kassierte das Team von Trainer Andreas Pelka am Sonntag die vierte Niederlage im vierten Saisonspiel.

Mit 0:1 (0:0) musste sich die Überraschungsmannschaft der Vorsaison trotz einer über weite Strecken dominanten Vorstellung in der Gruppenliga geschlagen geben. Vor rund 80 Zuschauern erzielte Francesco Marino in der 79. Minute den Treffer des Tages.

»Mit vier Niederlagen in die Saison zu starten, ist eine Katastrophe. Leider klebt den Jungs derzeit in der Offensive das Pech an den Füßen«, haderte VfB-Pressesprecher Carsten Lesiak und ergänzte: »Im Vergleich zu den vorherigen Spielen war aber eine Leistungssteigerung erkennbar.« Von Beginn an riss das Schlusslicht aus der Kreisstadt das Geschehen an sich und erspielte sich insbesondere im ersten Abschnitt zahlreiche gute Chancen. Bereits nach rund 180 Sekunden hatten die VfB-Anhänger erstmals den Torschrei auf den Lippen, doch Jasmin Emrovics Schuss aus 20 Metern strich knapp über das Tor. Vier Minuten später traf er dann per Kopf nur die Latte des Friedrichsdorfer Gehäuses. Weitere Chancen in der Anfangsphase vergaben Salih Yasaroglu (12.) und Waldemar Patzwald (15.).

Friedrichsdorf stark nach Kontern

Der Tabellenneunte war im weiteren Spielverlauf zwar nach Kontern immer wieder brandgefährlich, doch die zwingenderen Aktionen hatten weiterhin die Wetterauer. Doch im Abschluss fehlte es entweder an der nötigen Konzentration oder FSV-Schlussmann Sabit Zejnullahu war auf dem Posten. In der 30. Minute parierte er etwa einen strammen 16-Meter-Freistoß von Lennart Retzloff.

Nach dem Wechsel änderte sich zunächst wenig am Spielverlauf. Friedberg drängte auf den Führungstreffer, Friedrichsdorf lauerte auf Fehler. Der agile Yasaroglu hatte zweimal (51., 53.) den Führungstreffer auf dem Fuß. Ab der 60. Minute verflachte die Partie, so dass es nach einem torlosen Remis aussah. Doch elf Minuten vor Spielende schlugen die Gäste zu. Nach einem Eckball konnte VfB-Torwart Gökhan Cirak den Ball nicht festhalten, Marino staubte eiskalt ab. Friedberg warf danach alles nach vorne, doch die cleveren Gäste ließen keine weitere brenzlige Situation zu.

VfB Friedberg: Cirak; Strothmann, Krank, Retzloff, Rack, Emrovic (74. Pohl), Yasaroglu, Schmidt (65. Ware), Patzwald, Kögler, Clement.

FSV Friedrichsdorf: Sabit Zejnullahu; Marino (84. Vaughan), Albayrak, Smith, Koyun, Bazina, Reichert, Schwarzer, Mouma, Arni Zejnullahu, Bussian (47. Zymolka).

Tore: 0:1 (79.) Marino. – Schiedsrichter: Ackermann (Wiesbaden). – Zuschauer: 80. – Platzverweis: Gelb-Rot gegen Retzloff (Friedberg) wegen Meckern.

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