Friedberg knapp geschlagen

  • schließen

Ein anstrengendes Wochenende liegt hinter den Wasserballern des VfB Friedberg – und das obwohl die eine Hälfte des Doppelspieltags in der 2. Bundesliga Süd ausgefallen war. Das für Samstagmittag angesetzte Spiel in Pforzheim war von den Hausherren kurzfristig abgesagt worden, da der sogenannte Hubboden im Becken defekt war. Im zweiten Spiel des Wochenendes gab es bei Tabellenführer Cannstatt trotz einer beherzten Leistung nichts zu holen, am Ende stand des 12:11 für den Ligaprimus, der damit auch das zweite Aufeinandertreffen in dieser Saison für sich entscheiden konnte.

Ein anstrengendes Wochenende liegt hinter den Wasserballern des VfB Friedberg – und das obwohl die eine Hälfte des Doppelspieltags in der 2. Bundesliga Süd ausgefallen war. Das für Samstagmittag angesetzte Spiel in Pforzheim war von den Hausherren kurzfristig abgesagt worden, da der sogenannte Hubboden im Becken defekt war. Im zweiten Spiel des Wochenendes gab es bei Tabellenführer Cannstatt trotz einer beherzten Leistung nichts zu holen, am Ende stand des 12:11 für den Ligaprimus, der damit auch das zweite Aufeinandertreffen in dieser Saison für sich entscheiden konnte.

Den Ausfall des Spiels am Samstag hatten die Spieler der ersten Mannschaft allerdings ebenfalls nicht zum Relaxen genutzt, waren sie doch als Unterstützung mit dem zweiten Herrenteam zum Finale im Hessenpokal nach Wetzlar gereist. Dort sprang letztlich ein 11:10-Sieg nach einer spannenden Partie heraus, nachdem Friedberg zwischenzeitlich mit 7:4 geführt hatte, wurde es nach dem 7:7-Ausgleich des Gegners SC Wiesbaden noch einmal spannend, ehe Tobias Hahn eine Minute vor dem Ende mit einem beherzten Wurf aus dem Rückraum den Sieg unter Dach und Fach brachte.

Noch am Samstagabend ging es dann für die erste Garde der Kreisstädter ins baden-württembergische Cannstatt, wo die Gastgeber mit dem ihrem Angriff sogleich in Führung gingen, doch VfB drückte dem Spiel gegen den Favoriten zunehmend seinen Stempel auf, hatte nach dem ersten Viertel den 4:4-Ausgleich geschafft und sich zur Halbzeit mit 7:5 leicht abgesetzt. Als das 8:5 fiel wähnte sich die Mannschaft von Trainer René Reimann bereits auf der Siegerstraße, wollte unbedingt die vorzeitige Entscheidung herbeiführen, doch der Tabellenführer nutzte diese hektische Phase des Spiels, um seinerseits auszugleichen und kurz darauf sogar mit 9:8 in Führung zu gehen. Doch die große Chance zum Ausgleich blieb ungenutzt, da Centerverteidiger Tobias Hahn der Ball unglücklich von der Hand rutschte.

Letztlich schaffte es die Mannschaft um Kapitän Ilja Scerbinin nicht mehr, das Spiel erneut zu drehen und der VfB musste sich mit 11:12 geschlagen geben. Das Fazit fiel dennoch gut aus. "Wir haben heute nicht einfach nur gut mitgehalten, sondern dem Spiel unseren Stempel aufgedrückt. Unsere Torausbeute aus den Überzahlsituationen und auch unsere Verteidigung waren sehr gut. Am Ende hat Cannstatt einfach weniger Fehler gemacht", bilanzierte Coach Reimann. "Wir nehmen das gelernte von heute mit in unser nächstes Heimspiel."

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare