Wasserball

Friedberg kantert Bietigheim nieder

  • schließen

Mit einem furiosen 12:3-Kanteriseg über den SV Bietigheim haben sich die Wasserballer des VfB Friedberg im heimischen Usa-Wellenbad für das 11:13 aus dem Hinspiel vor knapp zwei Wochen eindrucksvoll revanchiert. Die Friedberger zeigten gegen den Tabellenvorletzten der 2. Bundesliga Süd eine starke Leistung und festigten ihren siebten Platz im Klassement der zweithöchsten deutschen Spielklasse.

Mit einem furiosen 12:3-Kanteriseg über den SV Bietigheim haben sich die Wasserballer des VfB Friedberg im heimischen Usa-Wellenbad für das 11:13 aus dem Hinspiel vor knapp zwei Wochen eindrucksvoll revanchiert. Die Friedberger zeigten gegen den Tabellenvorletzten der 2. Bundesliga Süd eine starke Leistung und festigten ihren siebten Platz im Klassement der zweithöchsten deutschen Spielklasse.

Die Kreisstädter erwischten gemäß ihren eigenen Ansprüchen einen guten Start und gingen mit 2:0 in Führung, bevor die Gäste durch einen abgefälschten Ball den Anschlusstreffer erzielten. Durch je ein Tor auf beiden Seiten stand es knapp zwei Minuten vor Ende des ersten Viertels 3:2 für die Gastgeber, die sich defensiv gut auf die Schwaben eingestellt hatten. Ab dem zweiten Viertel spielte dann nur noch der VfB. Offensiv gelang Bietigheim gegen eine starke Friedberger Defensive nichts mehr und im Gegenzug belohnte sich der Angriff der Kreisstädter immer öfter mit Toren, sodass es vor dem Anpfiff zum letzten Spielabschnitt bereits 7:2 für die Gastgeber aus der Wetterau stand.

Doch die Mannschaft um Kapitän Scerbinin wollte unbedingt noch mehr und legte im letzten Viertel noch einmal eine Schippe drauf, sodass am Ende fünf weitere Tore auf Friedberger Seite zu verbuchen waren. Nach 25 Minuten ohne Torerfolg gelang es Bietigheim allerdings 22 Sekunden vor Schluss schließlich doch noch, ein Tor zu erzielen. Es sollte der 3:12-Endstand sein.

Trainer René Reimann zeigte sich nach dem Spiel zufrieden, sieht aber auch noch Verbesserungspotenzial bei seiner Mannschaft. "Wir haben heute ein sehr starkes Spiel gemacht. Wir wussten, dass Bietigheim über ihre Center gefährlich sein kann und deswegen haben wir sie da etwas stärker verteidigt und sie zu Schüssen aus dem Rückraum gezwungen. Mit dieser Taktik sind wir gut gefahren. Bei nur drei Gegentreffern bin ich mit der Verteidigung mehr als zufrieden", sagte er. "Im Angriff müssen wir unsere Chancen nutzen, gerade Bietigheim hätte sich heute sicher nicht beschweren dürfen, wenn auf unserer Seite am Ende noch fünf oder sechs Tore mehr gestanden hätten.

VfB Friedberg: Peil; Vetter (2), Schmidt, Scerbinin (1), Schoppe, Hütt (1), Duch (1), Hahn (1), Hondrich (2), Klein, Scholl (1), Habrich, Sytnyk (3).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare