Wasserball

VfB Friedberg geht baden

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(pm). Deutliche Niederlage für den VfB Friedberg in der 2. Wasserball-Liga Süd. Bei der SG Leimen/Mannheim gingen die Kreisstädter am Samstag mit 13:30 (2:8, 5:8, 4:7, 2:7) im wahrsten Sinne des Wortes baden, bleiben aber trotz der Klatsche weiterhin auf dem siebten Tabellenplatz. Allerdings rückt der Sieger vom Samstag so bis auf einen Zähler an die Friedberger heran.

Für den verhinderten Trainer René Reimann übernahm der weiterhin verletzte Stammspieler Stephan Schmidt die Betreuung des Teams am Beckenrand. Die Kreisstädter hatten eigentlich ein Sieg in Leimen angepeilt, um ihren Mittelfeldplatz zu festigen, doch bereits in der Anfangsphase deutete sich das Unheil an.

Nach nur vier Minuten stand es schon 1:5 aus Friedberger Sicht auf der Anzeigetafel. Insbesondere die Umstellung auf das eigentlich nicht wettkampfgerechte, weil nur 12,50 Meter statt der geforderten 20 Meter breite, Becken im Bäderpark Leimen und der daraus wesentlich größeren Tornähe fiel den Gästen schwer. Schmerzlich vermisst wurde auch der bis Saisonende beruflich im Ausland weilende Stammtorhüter Nils Peil. Die Badener erkannten schnell, dass Nachwuchskeeper Raven Oberwallner der Aufgabe an diesem Tag schlicht noch nicht gewachsen war. Schüsse aus jeder Distanz fanden den Weg ins Tor.

Zwar konnten insbesondere Tobias Hahn und Vladimir Sytnyk auch offensiv Akzente setzen, doch insgesamt 30 Gegentore offenbarten die defensiven Schwächen des VfB Friedberg an diesem Tag mehr als deutlich. "Bei solch einem Ergebnis ist der Frust natürlich groß. Nach kurzer Analyse müssen wir das Spiel aber schnell abhaken und uns auf den Saisonendspurt konzentrieren", sagte Kapitän Ilja Scerbinin nach dem Spiel.

VfB Friedberg: Oberwallner - Duch (1), Habrich, Hahn (5), Hondrich (1), Hütt, Reichold, Scerbinin , Schäfer, Scholl, Schoppe, Sytnyk (4), Vetter (2).

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