Wasserball

VfB Friedberg: Fünf Tore in sieben Minuten

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Fünf Treffer in sieben Minuten haben die Vorentscheidung gebracht: Der VfB Friedberg gewinnt in der 2. Wasserballliga beim SV Ludwigsburg II mit 17:11.

Wasserball-Zweitligist VfB Friedberg hat beim SV Ludwigsburg II einen 17:11-Erfolg feiern können und belegt in der Tabelle Rang sechs.

Nachdem es im Angriff im heimischen Becken gegen Neustadt zuletzt nicht richtig funktioniert hatte, wollten die Kreisstädter nun zeigen, dass sie noch immer Tore schießen können. Zunächst schenkten sich beide Mannschaften nichts. Der VfB ging mit 2:0 in Führung, doch Ludwigsburg schaffte es noch vor Ende des ersten Viertels wieder auszugleichen. Zu Beginn des zweiten Viertels gingen dann die Gastgeber in Führung, doch die Friedberger fanden mehr und mehr ins Spiel, und zur Halbzeit stand ein 6:6 zu Buche.

Das dritte Viertel sollte nun die Entscheidung für den VfB bringen. Ludwigsburg wurde zunehmend hektischer und unkonzentrierter. In dieser Phase schaffte es der VfB, innerhalb von fünf Minuten gleich sieben Tore zu erzielen und mit einem Zwischenstand von 8:13 in das letzte Viertel zu starten. Am Ende stand auf der Anzeigetafel des Stadionbads in Ludwigsburg gar ein 11:18 für den VfB Friedberg. Bester Torschütze des VfB war an diesem Abend Patrice Hütt, der mit seinen fünf Treffern einen erheblichen Anteil an diesem Auswärtssieg hatte.

VfB-Trainer Rene Reimann zeigte sich mehr als zufrieden mit seinem Team "Ich freue mich sehr über den Sieg. Wir haben sehr gut gespielt und uns diese beiden Punkte verdient. Noch stolzer bin ich darauf, dass wir uns diesmal nicht von der Hektik haben mitreißen lassen. Ludwigsburg hat sich im dritten Viertel mehr mit den Schiedsrichtern beschäftigt als mit Wasserball. Das haben wir für uns genutzt und sind nicht hektisch geworden."

Einen kleinen Wermutstropfen gab es aber doch, hatte im Schwimmbad noch regulär 11:18 zu Buche gestanden wunderte man sich anschließend auf der Heimfahrt, dass wohl das letzte Tor des VfB im Protokoll vergessen worden war. Center-Verteidiger Tobias Hahn ärgerte sich zwar etwas über das verloren Tor, das er erzielt hatte, sagte aber auch "Was zählt ist, dass wir heute als Team klar gewonnen haben. Ob nun 11:17 oder 11:18, das ist nebensächlich."

VfB Friedberg: Peil, Trageser, Schoppe, Scerbinin (1), Oberwallner, Hütt (5), Duch (1), Hahn (4), Hondrich (4), Klein, Scholl (2), Habrich, Gläser.

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