Jörn Mangels (Nr. 11) und Steffen Rosenschon (Nr. 4) hatten 2015 ihre aktive Laufbahn beendet (unser Bild). Jetzt sollen die beiden TG-Urgesteine die Mannschaft zum Klassenerhalt führen.
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Jörn Mangels (Nr. 11) und Steffen Rosenschon (Nr. 4) hatten 2015 ihre aktive Laufbahn beendet (unser Bild). Jetzt sollen die beiden TG-Urgesteine die Mannschaft zum Klassenerhalt führen.

Handball-Landesliga

TG Friedberg: Entscheidung in der Trainerfrage

  • Michael Nickolaus
    vonMichael Nickolaus
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Handball-Landesligist TG Friedberg hat die Trainerfrage für den weiteren Verlauf der Saison 2019/20 geklärt.

Die TG Friedberg hat auf der Trainerposition Klarheit geschaffen. Steffen Rosenschon und Jörn Mangels werden den Handball-Landesligisten bis Saisonende betreuen und - so die Hoffnung in der Kreisstadt - noch zum Klassenerhalt führen. Aktuell belegt die TGF mit 4:20 Punkten den letzten Tabellenplatz. Vor knapp drei Wochen, nach der Derby-Pleite gegen den TSV Griedel - hatte sich der Verein von Übungsleiter Tomasz Jezewski getrennt. Im Anschluss konnten unter Führung des Mannschaftsrates Marco Zinnel, Radu Balazs und Marcel Jonscher drei Punkte aus zwei Spielen gewonnen werden. "Von vorneherein war allerdings klar, dass dies nur eine Übergangslösung sein kann", sagt Abteilungsleiter Ulli Kaffenberger. Am Montagabend hatten Rosenschon/Mangels ihre Zusage gegeben und am Dienstag erstmals das Training mit Blick auf die Wochenend-Partie beim Tabellenzweiten TV Idstein geleitet.

Rosenschon und Mangels sind der TG Friedberg von Kindesbeinen an verbunden und prägende Gesichter des Klubs. Nach der Saison 2014/15 hatten beide ihre aktive Laufbahn beendet. Im Nachwuchsbereich sowie als Coaches der zweiten Mannschaften hat das Duo bereits Erfahrungen im Bereich Training/Coaching sammeln können. Eine interne Lösung war in Friedberg von Anfang an favorisiert worden. "Wir wollten jetzt keinen, der die Mannschaft nicht kennt, uns nicht kennt und auch das Umfeld nicht", sagt Kaffenberger. Die Namen Rosenschon/Mangels seien auch aus der Mannschaft heraus favorisiert worden.

Der Klassenerhalt ist in der Kreisstadt noch nicht abgeschrieben; gerade, da zuletzt eine deutliche Leistungssteigerung erkennbar war und erste Punkte endlich eingefahren werden konnten. Möglicherweise spielt der TGF auch das Tabellenbild der Oberliga und eine dann verminderte Zahl an Absteigern in die Karten. "Wir müssen jetzt erst einmal auf uns schauen und wollen nicht gleich irgendwelche Rechnungen aufmachen", sagt Kaffenberger. Ziel sei es, die Talente, die aus der A-Jugend-Oberliga-Mannschaft herauskommen, mehr und mehr zu integrieren, ihnen einige erfahrene Spieler zur Seite zu stellen. "Diesen Weg wollen wir weiter beschreiten."

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