Friedberg bleibt Hessens Nummer eins

  • schließen

Die Wasserballer des VfB Friedberg bleiben die hessische Nummer eins in der 2. Bundesliga Süd. Wie schon im Hinspiel bezwangen sie die Wasserfreunde aus Fulda mit 8:6 – diesmal vor heimischer Kulisse samt perfektem Einstand von Neuzugang Volodynyn Syrnyk. Die Kreisstädter rangieren nach diesem Erfolg auf Tabellenplatz sechs.

Die Wasserballer des VfB Friedberg bleiben die hessische Nummer eins in der 2. Bundesliga Süd. Wie schon im Hinspiel bezwangen sie die Wasserfreunde aus Fulda mit 8:6 – diesmal vor heimischer Kulisse samt perfektem Einstand von Neuzugang Volodynyn Syrnyk. Die Kreisstädter rangieren nach diesem Erfolg auf Tabellenplatz sechs.

Wie schon beim 14:7 im Hinspiel erwischte der VfB einen guten Start und ging im ersten Viertel zunächst souverän mit 2:0 in Führung, bevor auch die Gäste besser ins Spiel fanden und durch ihren Torjäger David Horvath, der mit 67 Toren die Torschützenliste der 2. Wasserball-Liga Süd anführt, den ersten Treffer des Tages erzielten. Die Taktik von VfB-Trainer Reimann sah vor, Horvath durch eine Manndeckung und zusätzlicher Hilfe eines weiteren Verteidigers zu decken, um Fulda zu Schüssen aus dem Rückraum zu zwingen.

Mit einem Spielstand von 3:2 für den VfB ging es ins zweite Viertel. Wieder erhöhte der VfB zunächst auf 5:2, bevor es Fulda gelang, sich abermals wieder heranzukämpfen. Mit einer knappen 5:4-Führung ging es in die zweite Hälfte im Usa-Wellenbad. Die Verteidigungsstrategie machte sich nun immer mehr bezahlt: Fulda war gezwungen, Schüsse aus dem Rückraum zu versuchen und scheiterte dabei ein ums andere Mal an der stark aufgelegten Friedberger Defensive um Torhüter Nils Peil, der beim Stande von 5:4 sogar einen 5-Meter-Strafraum des Topscorers der Gäste aus Osthessen entschärfte.

Reimann mit einem Kritikpunkt

Auch die Offensive arbeitete effektiv und so konnte der VfB mit einer komfortablen 8:5-Führung in den Schlussabschnitt gehen. Dieser gestaltete sich sehr defensivlastig, da keine der beiden Mannschaften leichtfertig ein Tor hergeben wollte. Schließlich sicherte sich der VfB den verdienten 8:6-Heimsieg. Besonders freuen konnte sich Neuzugang Volodynyn Syrnyk, der in seinem ersten Heimspiel für die Kreisstädter direkt zwei Tore erzielte. Die weiteren Treffer gingen auf die Konten von Florian Hondrich (2), Olaf Vetter, Stephan Schmidt, Ilja Scerbinin und Oliver Habrich.

Trainer René Reimann war nach dem Spiel zufrieden: "Wir haben heute die Taktik gegen Fulda genau so umgesetzt, wie wir es geplant hatten. Sie haben ihr System im Vergleich zum Hinspiel nicht umgestellt, und so wussten wir was uns erwartet. Wir konnten ihren besten Schützen weitestgehend aus dem Spiel nehmen, und das hat letztlich das Spiel entschieden. Unsere Defensive war heute wieder sehr stark. Wir haben nur sechs Tore zugelassen. Das ist eine wirklich sehr gute Leistung." Einziger Kritikpunkt für Reimann war das letzte Viertel: "Da müssen wir noch mehr aus uns herausholen. Wenn wir da so spielen wie im dritten Viertel, dann gewinnen wir auch Spiele wie vergangene Woche gegen München. Trotzdem war der Sieg für uns nicht gefährdet. Fulda hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn das Spiel höher für uns ausgegangen wäre."

Das nächste Heimspiel für den VfB findet nach kurzer Faschingspause in zwei Wochen gegen den Fünftplatzierten aus Neustadt statt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare