Behrouz Kanani schlägt für die Heilsberger Herren 50 auf. TIX
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Behrouz Kanani schlägt für die Heilsberger Herren 50 auf. TIX

"Freundschaftsspiel-Turnier mit LK-Wertung"

  • vonSascha Kungl
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(kun). In der Tennis-Verbandsliga haben die Herren 50 des TC Bad Vilbel als Saisonziel für die Medenrunde den Aufstieg in Hessens höchste Klasse ausgegeben. Für die Damen 50 des Ober-Mörler TC stehen dagegen weniger die sportlichen Erfolge, als vielmehr der Spaß im Vordergrund. "Aktuell sind wir froh darüber, dass die Saison beginnt und wir unserem Sport überhaupt wieder nachgehen können. Wir gehen diese Runde entspannt an und wollen Spaß haben", erklärt OMTC-Mannschaftsführerin Eva Breitenfelder.

Auch Anita Kopp, Mannschaftsführerin des Heilsberger Damen-40-Teams, sieht die Medenrunde als "eine Art Freundschaftsspiel-Turnier mit LK-Wertung". Die Damen 40 der Sportwelt Rosbach gehen nach den Abgängen zweier Leistungsträgerinnen personell verändert in die Saison.

Damen 40 (4er), Gr. 24, Sportwelt Rosbach:Nachdem die Rosbacherinnen in der Vorsaison als 6er-Team den fünften Platz belegten, gehen die Sportwelt-Damen nun als Viererteam ins Rennen. Auch personell hat sich bei der Truppe um Mannschaftsführerin Silke Severis einiges geändert. Die langjährige Spitzenspielerin Christine Penzlin ist nicht mehr in Rosbach gemeldet. Auch die bisherige Punktejägerin Jutta Ippach steht nur noch sporadisch zur Verfügung. Gleichzeitig sollen mit Britta Schultheis und Petra Hanna zwei Neue zum Einsatz kommen. Angeführt wird das Aufgebot von der spielstarken Conny Stetzer. Auf den weiteren Positionen folgen mit Severis, Claudia Schmidt und Michaela Ceyran bewährte Akteurinnen. Sabine Kopp ist wie in den Vorjahren als "Geheimwaffe" für die Doppel vorgesehen. Severis sieht ihr Team trotz der Veränderungen gut aufgestellt. "Wir freuen uns, trotz Corona die Gelegenheit zu haben, unserem Sport unter Wettkampfbedingungen nachzugehen", erklärt die Mannschaftsführerin. Nach dem Rückzug der Teams aus Eppstein und Nieder-Roden haben die Sportwelt-Damen lediglich fünf Partien zu bestreiten. Neben den beiden Aufsteigern Wiesbaden und Ahnatal geht es für Rosbach auswärts gegen Schwanheim und Klein-Krotzenburg und zu Hause gegen den Isenburger TC.

Damen 40 (4er), Gr. 25, TC Heilsberg:Als Tabellenfünfter haben die Heilsbergerinnen den Klassenerhalt 2019 souverän erreicht. "Vor der neuen Runde war die Verunsicherung anfangs groß. Wir wussten nicht, wann die Plätze öffnen und ob die Runde durchgeführt werden kann. In unserer Gruppe haben zwei Vereine kurzfristig zurückgezogen. Trotz der Umstände freuen wir uns, die fünf anstehenden Begegnungen auf einer Art Freundschaftsspielbasis mit LK-Wertung bestreiten zu können", erklärt Mannschaftsführerin Anita Kopp. Wie im Vorjahr geht Kopp gemeinsam mit Nina-Verena Finn, Martina Sterner und Nena Selimic ins Rennen. Mit Lena Pripuzovic haben die Heilsbergerinnen einen Abgang zu verzeichnen. Für sie stößt Karin Drobot zur Mannschaft. "Wir wurden in dieser Saison einer starken Gruppe zugelost und müssen unser bestes Tennis aufrufen", ist Kopp überzeugt. Im Februar absolvierten die Heilsbergerinnen kurz vor dem Shutdown ein Trainingslager im Allgäu.

Damen 50 (4er), Gr. 35, Ober-Mörler TC:In der Vorsaison konnte der OMTC bereits vor der Sommerpause den Klassenerhalt feiern. Am Ende sprang für das Team um Mannschaftsführerin Eva Breitenfelder der vierte Platz heraus. "Wenn wir an den drei Spieltagen nach den Ferien in Bestbesetzung hätten spielen können, wäre sicher noch mehr drin gewesen", blickt Breitenfelder zurück. Personell gehen die OMTC-Damen unverändert in die Spielzeit. Zum Kader gehören noch Mika Bremme, Cordula Riebe, Claudia Roigk, Christina Tonert, Martina Kampowski, Carin Imhof, Sabine Schwalfenberg und Friederike von Schäffer. Verstärkt wird das Team von Gisela Schaub und Sabine von Gierke. "Das Trainingslager über Ostern auf Mallorca ist ebenso der Corona-Krise zum Opfer gefallen wie das Vorbereitungswochenende Ende April in der Wetterau. Aktuell sind wir froh darüber, unserem Sport überhaupt wieder nachgehen zu können." Von den zehn ursprünglich gemeldeten Mannschaften haben vier bereits zurückgezogen. "Unsere Gegner hegen nahezu durchweg Aufstiegsambitionen. Wir werden diese Saison nutzen, um mal ein bisschen zu experimentieren. Insofern werden wir diese Runde vermutlich eher auf einem der hinteren Plätze abschließen, was aber in diesem Jahr völlig okay ist", erklärt Breitenfelder. "In Anbetracht all der anderen Sportarten, die ihre Wettkämpfe nicht durchführen können oder die Runden abbrechen mussten, finde ich es wichtig, dass wir, als eine der wenigen Sportarten, denen Wettkämpfe erlaubt sind, diese Gelegenheit auch nutzen."

Herren 50 (6er), Gr. 82, TC Bad Vilbel II:Nach den Zielen für die anstehende Medenrunde gefragt, lässt Bad Vilbels Mannschaftsführer Volker Sach keine Zweifel an den Ambitionen seines Teams aufkommen: "Unser Saisonziel ist der Aufstieg. Nach einer durchwachsenen Vorsaison haben wir den fünften Platz belegt, wobei wir den Klassenerhalt erst am letzten Spieltag perfekt gemacht haben. Die Perspektiven für die neue Saison sind deutlich besser. Das Team verfügt über 15 einsatzbereite Spieler, von denen vier im vergangenen Jahr noch für die Herren 40 in der Hessenliga spielten", erklärt Sach. Zudem hat mit Olaf Sachau, der mit seiner Familie nach Bad Vilbel gezogen ist, ein Spieler sein Mitwirken in ausgewählten Partien zugesagt, der früher bereits Bundesliga-Erfahrung sammeln konnte. Neben Sach und Sachau wollen Jens Dreger, Roland Ramer, Andreas Binder, Sven Kaiser, Niels Riedel und Frank Weis die Mission Aufstieg in die Tat umsetzen. Als Nachrücker stehen weitere starke Akteure zur Verfügung. "Wir werden im Kader rotieren, dabei aber versuchen, in jedem Spiel mit mindestens drei Spielern aus den Topsieben anzutreten", verrät Sach.

Herren 50 (4er), Gr. 90, Ober-Mörler TC:In der Vorsaison schwebten die Ober-Mörler aufgrund von Verletzungssorgen lange in Abstiegsgefahr. "Letztlich konnten wir die Kuh aber noch vom Eis holen und freuen uns über eine weitere Saison in der Verbandsliga. In diesem Jahr gibt es keine Absteiger und nur einen Aufsteiger, sodass wir die Runde recht entspannt angehen können. Spannend zu beobachten wird sein, wie die Mannschaften mit den Auflagen und Bedingungen im Zuge der Coronakrise zurechtkommen", sagt Christian Fehlau, der gemeinsam mit der eingespielten Truppe um Mannschaftsführer Dirk Ludwigs, Frank Günther, Markus Schmidt, Frank Geppert, Hans Peter Mazur, Steffen Lorenz, Roland Schempp und Neuling Thomas Gries an den Start gehen wird. "Wir haben durch Trainingseinheiten in kleinen Gruppen versucht, uns so gut es geht auf die neue Saison vorzubereiten", erklärt Fehlau.

Herren 50 (4er), Gr. 90, TC Heilsberg:"Die vergangene Runde ist so schwierig verlaufen, wie wir es als Aufsteiger erwartet haben. Nur ganz knapp konnten wir den Wiederabstieg verhindern. In diesem Jahr wird die Saison aufgrund der Abstandsregelungen und Auflagen im Zuge der Corona-Krise sicherlich mit einer eigenartigen Stimmung über die Bühne gehen. Da es keine Gefahr des Abstiegs gibt, werden wir unseren Kader rotieren lassen", verrät Heilsbergs Mannschaftsführer Dirk Buß. Neulinge im Herren-50-Aufgebot sind Chris Lockl und Simon Wengert aus dem Kader des Herren-40-Teams. Neben Buß, Lockl und Wengert schlagen auch Behrouz Kanani, Welf Melchert, Malte Ruffing, Erich Hünlein und Andreas Tag für die Bad Vilbeler Vorstädter auf.

Über die Herren-Mannschaft des Ober-Mörler TC hatten wir in unserer gestrigen Ausgabe ausführlich berichtet.

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