Fremdes Gefühl für HSG Wettertal

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In der Handball-Bezirksoberliga Gießen muss die HSG Wettertal nach vier Heimspielen in Serie an diesem Wochenende erstmals wieder in fremder Halle ran. Am Samstagabend (20 Uhr) gibt der Tabellensechste seine Visitenkarte in der Heinrich-Weber-Halle beim TSV Kirchhain ab.

In der Handball-Bezirksoberliga Gießen muss die HSG Wettertal nach vier Heimspielen in Serie an diesem Wochenende erstmals wieder in fremder Halle ran. Am Samstagabend (20 Uhr) gibt der Tabellensechste seine Visitenkarte in der Heinrich-Weber-Halle beim TSV Kirchhain ab.

Die Gastgeber schweben mit nur einem Punkt Abstand zum Tabellenvorletzten aus Marburg/Cappel in akuter Abstiegsgefahr. "Allerdings hat die Mannschaft im Hinspiel gezeigt, was in ihr steckt. Gegen eine Kirchhainer Rumpftruppe haben wir in eigener Halle mit viel Glück und einem Siebenmeter in letzter Sekunde gewonnen", erinnert sich Wettertals Trainer Sven Tauber an den 31:30-Hinspielerfolg seines Teams, das durch vier Heimsiege in Serie in der Tabelle nach oben geklettert ist. Mit einem Auswärtserfolg könnte man sich auch rechnerisch endgültig aller Abstiegssorgen entledigen. Personell plagen Tauber vor dem Gastspiel in Kirchhain allerdings einige Sorgen. Neben den Langzeitverletzten David Wagner und Johannes Brückel werden auch Andreas Boller, Marcel Mengel und Fabian Exner nicht auflaufen können. Hinter dem Einsatz von Jan Philipp Becker, Tim Bunfill und Yannick Kreuzer stehen zudem noch Fragezeichen. Immerhin kehrt Bardo Raab nach überstandener Verletzung in den Kader zurück.

Zwei Sonntagsspiele

Zu einer ungewohnten Anstoßzeit am Sonntag um 17 Uhr empfängt der Tabellendritte aus Mörlen den TV Wetzlar in der heimischen Frauenwaldhalle. Mit 15:23 Punkten rangieren die Gäste aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz, erwiesen sich in ihren bisherigen sechs Partien in diesem Jahr jedoch als äußerst unangenehmer Gegner – drei Siegen stehen drei knappe Niederlagen gegenüber. "Gerade dem durchsetzungsstarken Wetzlarer Rückraum müssen wir besondere Beachtung schenken. Personell gilt es abzuwarten, ob wir nach den vielen krankheitsbedingten Ausfällen in der vergangenen Woche wieder auf alle Kräfte zurückgreifen können. Nach der deutlichen Niederlage vor Wochenfrist gegen Lumdatal wollen wir uns gegen Wetzlar rehabilitieren, mit einem Heimsieg erfolgreich Wiedergutmachung betreiben und damit den dritten Tabellenplatz verteidigen", sagt Mörlens Trainer Philipp Petriesas, dessen Team im Hinspiel einen ungefährdeten 27:22-Auswärtserfolg feierte.

Komplettiert wird der Spieltag aus heimischer Sicht mit dem Gastspiel der MSG Florstadt/Gettenau bei der MSG Linden II – ebenfalls am Sonntag um 17 Uhr. "In der Sporthalle Lützellinden erwartet uns ein sehr schweres Auswärtsspiel. Wir haben keine guten Erinnerungen an die Lindener, die uns im Hinspiel eine schmerzhafte 25:37-Heimniederlage zugefügt haben. Wir müssen Michel Vogel und Nikolas Adamczyk sowie die schnelle Mitte der Hausherren in den Griff bekommen, sonst gehen wir erneut leer aus", warnt MSG-Coach Christian Sacks, der die Ausfälle von Daniel Kuntze, Marc Popp und Steffen Baumgartl kompensieren muss. Auch Steffen Greife und Marco Boller gehen angeschlagen in die Begegnung.

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