Nina Zeiß und der WSV Oppershofen wahrten ihre Titelchance in Waldernbach.
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Nina Zeiß und der WSV Oppershofen wahrten ihre Titelchance in Waldernbach.

Frauen-BOL-Meister kommt aus der Wetterau

(hep) Nach dem 20. Spieltag in der Handball-Bezirksoberliga der Frauen zeichnet sich ab, dass der neue Meister aus der Wetterau kommt. Die führenden Mannschaften aus Gettenau (34:15 gegen Aßlar) und Oppershofen (28:23 in Waldernbach) lösten ihre Pflichtaufgaben und werden den Titel unter sich ausmachen.

Die HSG Mörlen unterlag der HSG Hungen/Lich mit 25:33 und muss in den beiden letzten Spielen darum kämpfen, den guten sechsten Tabellenplatz zu halten. Mannschaft der Stunde ist die HSG K/P/G/Butzbach. Mit jetzt fünf Siegen in Serie ist das Thema Abstieg endgültig zu den Akten gelegt.

TV Gettenau – TV Aßlar 34:15 (19:6): Das Spiel zwischen dem Tabellenführer und dem Schlusslicht war eine eindeutige Angelegenheit. Obwohl Aßlar zu Beginn kurzzeitig führte (0:1 und 1:2), machte Gettenau klar, wer das Sagen hat. Nach dem 7:4 sorgte ein 5:0-Lauf zum 12:4 frühzeitig für klare Verhältnisse. Die Gastgeberinnen begannen schon frühzeitig damit, kräftig durchzuwechseln. Den Elan der ersten Hälfte nahm der TVG mit in die zweite Hälfte und sicherte sich den klaren Sieg. Damit ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg in die Landesliga gelegt.

TV Gettenau: Simon, Ewald; Bienek, Mogk, Julia Glaub (9), Laura Ginter (5), Walde, Benedikt (4/2), Philipp, Miriam Glaub (4), Lisa-Marie Ginter (3), Stiefel (4), Wolfner (3), Ende (2).

HSG Mörlen – HSG Hungen/Lich 25:33 (13:13): Eine unnötige Niederlage gegen die in der Rückrunde starke Spielgemeinschaft aus der oberhessischen Biermetropole fing sich HSG Mörlen ein. Bis zur 22. Spielminute überzeugten die Gastgeberinnen mit einer spielerisch eindrucksvollen Leistung und führten völlig zurecht mit 13:9. Dann ging der Rhythmus verloren. Die eingewechselten Spielerinnen verursachten innerhalb der nächsten Minuten mehr technische Fehler als die Stammbesetzung im bisherigen Spielverlauf. Mit Glück wurde ein Unentschieden in die Pause gerettet. Nach Wiederbeginn hielt Mörlen die Partie bis zum 17:17 offen. Die Gäste-HSG setzte sich mit 17:21 ab und baute den Vorsprung bis zum Ende auf 33:25 aus. Eine gute Leistung zeigte die eingewechselte Patricia Philipp. Mit guten Paraden verhinderte sie eine höhere Niederlage.

HSG Mörlen: Grundmann, Patricia Philipp; Obleser (5), Theresa Wagner, Juliane Wagner (6), Birkenstock (1), Lauer, Tizza, Vetter (3), Kloppenburg (5), Stumm (2), Greipl (2), Talisa Philipp (1).

TuS Waldernbach – WSV Oppershofen 23:28 (13:13): Mit dem 28:23-Auswärtssieg im Westerwald wahrten die WSV Frauen die Minimalchance, doch noch Tabellenführer Gettenau abzufangen. Gegen die nur mit acht Spielerinnen angetretenen Gastgeber begann der WSV konzentriert und führte schnell mit 5:2. Waldernbach kam durch Tore über die Kreisposition und über die Halbpositionen bis zur Pause zum 13:13-Ausgleich. Durch eine Steigerung im Abwehrbereich wurden auch die Angriffsaktionen des WSV besser. Beim 18:15 war die Mannschaft von David Siegel wieder in der Spur. Zwar konnte Waldernbach noch einmal auf 18:19 verkürzen. aber der WSV hatte den längeren Atem und sicherte sich über 18:21 und 21:26 den verdienten Auswärtssieg. Siegel lobte die gute Abschlussquote im zweiten Abschnitt. Herausheben wollte er die Treffsicherheit von Katharina Vlach und die Torwartleistung von Irina Heller.

WSV Oppershofen: Heller, Bachenheimer; Lang(2), Weil (4), Häuser (3), Bayer (2), Klein (3), Eiser (4), Berger (1), Glaum, Grohmann, Zeiß (1), Vlach (8/ 2).

FSG Klein-/Lützellinden – HSG K/P/G/Butzbach 17:21 (10:12): Erneut wurde die HSG von Jens Ivenz betreut, da Jan Schier mit der Herrenmannschaft unterwegs war. Und Ivenz mausert sich zum Erfolgscoach, denn die Butzbacher Spielgemeinschaft sollte mit diesem Erfolg den Klassenerhalt gesichert haben. Mit einer aggressiven Deckung und guten Torhüterinnen wurde der Grundstein zum Sieg gelegt.

Nach dem 4:4 setzten sich die Gäste über 6:9 bis auf 8:12 ab, man ließ die FSG bis zur Pause aber wieder bis auf zwei Tore herankommen.

Dieser Zwei-Tore-Vorsprung hatte Bestand bis zum 14:16 (45.). In den folgenden sieben Spielminuten wurde die Führung auf 19:15 erhöht. Mit einer offensiven Deckung versuchten die Gastgeberinnen, dem Spiel noch eine Wende zu geben, allerdings ohne Erfolg. Ivenz lobte hinterher die Mannschaftsleistung.

HSG Kirch/Pohl-Göns/Butzbach: Maier, Rohde; Höcher (4), Althaus (2), Strödter (1), Bender (7/6), n Spata (2), Celic (2), Grieb (1), Ivenz (2), Manigrasso , Blasig.

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