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Frankfurter wollen in die Playoffs

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Mit dem jüngsten Team der Basketball-Bundesliga starten die Fraport Skyliners in die neue Spielzeit. Gunnar Wöbke erwartet deshalb »eine der spannendsten Saisons« überhaupt für die Hessen, sagte der Geschäftsführende Gesellschafter bei der Eröffnungspressekonferenz am Dienstag in Frankfurt. In dem Kader steckt nach Ansicht der Verantwortlichen viel Potenzial. Die große Frage wird es sein, wie weit dieses ausgeschöpft werden kann und wie gut sich die jungen Talente entwickeln können.

Mit dem jüngsten Team der Basketball-Bundesliga starten die Fraport Skyliners in die neue Spielzeit. Gunnar Wöbke erwartet deshalb »eine der spannendsten Saisons« überhaupt für die Hessen, sagte der Geschäftsführende Gesellschafter bei der Eröffnungspressekonferenz am Dienstag in Frankfurt. In dem Kader steckt nach Ansicht der Verantwortlichen viel Potenzial. Die große Frage wird es sein, wie weit dieses ausgeschöpft werden kann und wie gut sich die jungen Talente entwickeln können.

»Wir haben zwei Hauptziele in dieser Saison«, erklärte Cheftrainer Gordon Herbert. Die Frankfurter wollen in der Hinrunde einen Platz unter den besten sieben Mannschaften erreichen, um sich so für den nationalen Pokalwettbewerb zu qualifizieren. Zudem soll, anders als zuletzt, wieder der Sprung in die Playoffs gelingen. Außerdem wollen die Skyliners in den darauf folgenden beiden Jahren um den Titel mitspielen, wie Wöbke ankündigte.

Die Saisonvorbereitung verlief mit je fünf Siegen und Niederlagen laut Rückkehrer Philip Scrubb »mit Höhen und Tiefen«, aber zuletzt mit steigender Tendenz. Zudem ist Shawn Huff nach seiner Teilnahme an der Europameisterschaft und einer kleinen Pause danach erst seit zehn Tagen wieder in Frankfurt. Der finnische Nationalspieler bildet gemeinsam mit Quantez Robertson und Mike Morrison den Kern und das Trio der Erfahrenen im Skyliners-Team.

Ein Rookie ist dagegen der neuseeländische Pointguard Tai Webster. Viel verspricht sich der Headcoach zudem von Neuzugang Jonas Wohlfarth-Bottermann, der mit 27 Jahren zwar nicht mehr ganz jung, aber noch sehr entwicklungsfähig sei.

Die Art, wie sich vor allem aber auch Youngster wie der erst 17 Jahre alte Isaac Bonga im Training präsentieren, lässt Herbert von seiner neuen Truppe schwärmen: »Sie geben immer alles und wollen besser werden. Es ist ein Vergnügen, mit ihnen zu arbeiten.«

Sorgen bereitet Wöbke deshalb weniger das Sportliche als die Rahmenbedingungen. Denn die Hunsrückstraße, auf der bislang stets zahlreiche Fans der Skyliners kostenlos ihre Autos abstellten, soll dafür in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehen. »Das kostet uns pro Spiel 300 bis 400 Zuschauer« und im Jahr geschätzte 100 000 Euro an Einnahmen. Dabei liege man bei einem Gesamtetat von vier Millionen Euro pro Saison sowieso schon weit hinter den Topteams zurück, die fast das Doppelte investieren.

Sieg zum Auftakt gegen Jena

Die Frankfurt Skyliners siegten am Freitagabend zum Bundesliga-Auftakt gegen Science City Jena mit 82:70 (39:28). Der Kanadier Philip Scrubb überragte bei den Frankfurtern mit 21 Punkten. Tai Webster erzielte 15 Punkte, während Shawn Huff und Quantez Robertson auf jeweils elf Zähler für die Mainstädter kamen. schon am Dienstagnachmittag um 15 Uhr geht es zu Hause gegen das Team aus Göttingen weiter.

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