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Joe Rahon und seine Skyliners geben gegen Brose Bamberg mit Kenneth Ogbe (rechts) eine komfortable Führung noch aus der Hand.

Frankfurt zeigt zwei Gesichter

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(tim/bf). Konstantin Konga war sich sicher. »Ich denke nicht, nein«, sagte der verletzte Spielmacher (Hüftprellung) am Mikrofon von Magentasport auf die Frage, ob für die Frankfurt Skyliners noch etwas schiefgehen kann in der Partie gegen Bamberg. Schließlich führte der hessische Basketball-Bundesligist am Dienstagabend in der Ballsporthalle zur Pause mit 16 Punkten (48:

32). So sehr kann man sich irren. Während die Skyliners in der ersten Hälfte noch wie ein Playoffanwärter agierten, gaben sie in der zweiten Halbzeit das Bild eines Abstiegskandidaten ab - und unterlagen noch 76:86.

Sie ließen 54 Punkte in den zweiten 20 Minuten zu, fielen durch zu viele Einzelaktionen auseinander. Hinzu kam, dass Cheftrainer Sebastian Gleim die Rotation extrem kurz hielt und viele Spieler einfach platt wirkten. Allen voran Matt Mobley, der zwar 17 Punkte erzielte, aber in 38 Minuten nur fünf seiner 20 Würfe in den Korb brachte. »Wir haben in der zweiten Halbzeit nicht intensiv genug gespielt, sie haben uns mit ihren Offensivrebounds gekillt«, sagte Rasheed Moore (22 Zähler). Dabei wäre ein Sieg so wichtig gewesen, um sich gegen die bis dato punktgleichen Bamberger leicht abzusetzen. So rutschten die Skyliners einen Rang ab und beenden die Hinrunde auf dem neunten Platz.

Im ersten Viertel ging es noch Hin und Her, beide Teams verteidigten nicht so gut. In den zweiten zehn Minuten drehten die Hessen dann an beiden Enden des Feldes auf und entschieden das Viertel klar mit 27:8 für sich.

Bamberg kam wie verwandelt aus der Pause. Mit jedem Punkt, den die Oberfranken näher kamen, wurden die Skyliners nervöser. »Wir haben den Ball nicht mehr gut bewegt«, sagte Moore. In der 34. Minute kippte die Partie dann zugunsten der Bamberger (64:63), die dann die Führung bis zum Ende auch noch ausbauten. Für die Skyliners geht es am Freitagabend in München weiter (20.30 Uhr).

Gießener Spiel kurzfristig abgesagt

Die Gießen 46ers waren indes schon in der Würzburger Halle angekommen, mussten aber postwendend wieder den Rückweg antreten. Die BBL sagte die Partie kurzfristig ab und erklärte: »Ein namentlich der BBL nicht bekannter Spieler von Würzburg ist im Rahmen der PCR-Testungen positiv auf den SARS-CoV-2 Erreger getestet worden. Der Spieler befindet sich in Quarantäne. Alle anderen Spieler und Teammitglieder wurden negativ getestet.« Allerdings bestehe der Verdacht, dass die Probe des betreffenden Spielers verwechselt worden ist. Da das zuständige Labor aber den Befund bisher nicht schriftlich widerrufen hat, könne eine mögliche Verwechslung nicht sicher nachgewiesen werden. Gießen gastiert nun am Freitag (19 Uhr) in Oldenburg.

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