Basketball-Bundesliga

Frankfurt Skyliners verlieren Spiel und Spieler

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Kurz vor Weihnachten sah alles danach aus, als könnten sich die Frankfurt Skyliners nach einem schwachen Saisonstart endlich berappeln. Der hessische Basketball-Bundesligist spielte ganz ordentlich, und bis auf Jonas Wohlfarth-Bottermann (Mittelfußbruch) und den langzeitverletzten Niklas Kiel waren alle Spieler an Bord. Eine Woche später ist die kleine Aufbruchsstimmung komplett dahin. Das lag weniger an der 72:82-Niederlage am Samstagabend in Ulm, sondern an den massiven Personalproblemen.

Kurz vor Weihnachten sah alles danach aus, als könnten sich die Frankfurt Skyliners nach einem schwachen Saisonstart endlich berappeln. Der hessische Basketball-Bundesligist spielte ganz ordentlich, und bis auf Jonas Wohlfarth-Bottermann (Mittelfußbruch) und den langzeitverletzten Niklas Kiel waren alle Spieler an Bord. Eine Woche später ist die kleine Aufbruchsstimmung komplett dahin. Das lag weniger an der 72:82-Niederlage am Samstagabend in Ulm, sondern an den massiven Personalproblemen.

Zunächst verletzte sich Leon Kratzer im Pokalspiel gegen Braunschweig (22. Dezember) und fällt mit einer Innenbanddehnung im Knie noch drei bis fünf Wochen aus. In der Bundesligapartie gegen Bremerhaven am zweiten Weihnachtsfeiertag zog sich Brady Heslip eine Schulterprellung zu und wird zwei bis vier Wochen fehlen. Und zu schlechter Letzt knickte Trae Bell-Haynes in Ulm um und konnte nicht mehr zurück aufs Parkett kehren. Verdacht auf Bänderriss. Das bedeutet ebenfalls mindestens vier Wochen Pause.

"Meine Spieler haben unter den gegeben Umständen alles auf dem Parkett gelassen, doch am Ende hat uns der tiefe Ulmer Kader müde gemacht", sagte Cheftrainer Gordon Herbert nach der Pleite bei den Ulmern. Die Hessen hatten trotz der dünnen Rotation lange mitgehalten, ehe die Gastgeber im Schlussviertel davonzogen und 31 Punkte in den letzten zehn Minuten erzielten. Die Frankfurter Beine wurden schwerer, die Konzenration in der Offensive ließ nach und die Fehlerrate stieg auch. Alles nicht überraschend. Kapitän Quantez Robertson spielte 40 Minuten durch.

Die Skyliners müssen jetzt schnellstmöglichst auf die Ausfälle reagieren, sonst können sie sich im Januar von sämtlichen Saisonzielen verabschieden. Auf die Hessen warten im ersten Monat des Jahres 2019 neun Partien. Darunter der Auftakt in der Zwischenrunde des Eurocups am Donnerstag (20.15 Uhr) wieder in Ulm sowie das Pokal-Halbfinale zu Hause gegen Alba Berlin am 20. Januar.

Die Hessen brauchen jetzt noch dringender einen Spielmacher, der Ordnung und Sicherheit ins Team bringt. Immerhin eine gute Nachricht gibt es. Jonas Wohlfarth-Bottermann kann wohl schon in dieser Woche wieder aufs Parkett zurückkehren. Ein Tropfen auf den heißen Stein. Timur Tinç

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