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Frankfurt Skyliners verlieren gegen Krasnodar: Hauptsache keine Verletzten

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Die Frankfurt Skyliners haben am Dienstagabend eine deutliche Niederlage im zweiten Spiel des Euro-Cup kassiert und stehen damit vor dem Aus. Doch für das Team war etwas anderes wichtiger.

Jonas Wohlfarth-Bottermann nennt es die Verletztenecke. Auch am Dienstagabend waren die Plätze neben der Ersatzbank in der Ballsporthalle wieder prall gefüllt. Außer den Kollegen Mut zuzusprechen, war der Center der Frankfurt Skyliners gemeinsam mit Brady Heslip, Akeem Vargas, Trae Bell-Haynes, Niklas Kiel und Leon Kratzer gegen Kuban Krasnodar zur Tatenlosigkeit verurteilt. So traurig die wie die Minuskulisse von nur 600 Zuschauern, so traurig war auch das Ergebnis aus Sicht des hessischen Basketball-Bundesligisten. 69:91 (32:42) hieß am Ende im Euro-Cup trotz eines 11:4-Starts gegen die Russen. Bester Werfer war Elijah Clarance mit 15 Zählern. Es war die zweite Niederlage im zweiten Gruppenspiel der Zwischenrunde. Da in der Vierergruppe mit Ulm und Lyon nur zwei Teams ins Viertelfinale kommen, sind die Chancen bei noch vier ausstehenden Partien auf ein Weiterkommen auf ein Minimum gesunken.

Im Gegensatz zu den Gästen, die den zweithöchsten europäischen Wettbewerb gewinnen wollen, haben die Skyliners ganz andere Prioritäten: die Verletztenliste reduzieren, in der Liga wieder in Tritt kommen und am 20. Januar das Pokal-Halbfinale gegen Alba Berlin gewinnen – und sobald wie möglich Spieler nachverpflichten. "Wir müssen uns jetzt wieder rauskämpfen. Mit Schönspielerei schaffen wir das nicht", sagte Marco Völler. Die Spieler von Cheftrainer Gordon Herbert wiederholen seit Saisonbeginn die gleichen Unzulänglichkeiten, leisten sich zu viele Ballverluste, sind zu nachlässig in der Defensive und offensiv nicht gefährlich genug.

Am Sonntag müssen die Frankfurter Korbjäger ausgerechnet zum ungeschlagenen Tabellenführer Bayern München. Immerhin haben sie beim Meister nichts zu verlieren. Und: Am Dienstag ist niemand für die Verletztenecke hinzugekommen. Timur Tinc

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