Frankfurt geht auf dem Zahnfleisch

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(tim/bf). Es sind die kleinen Dinge, über die sich die Frankfurt Skyliners derzeit freuen. Leon Püllen, erst 20 Jahre alt, hat am Sonntagmittag seine ersten Punkte in der Basketball-Bundesliga gemacht. Quantez Robertson hat seinen 2000. Rebound eingesammelt. Und die Hessen haben das dritte Viertel gegen die Baskets Oldenburg mit 16:14 für sich entschieden.

Nach 40 Minuten stand auf der Anzeigetafel in der Ballsporthalle am Sonntag trotzdem eine klare 59:82-Niederlage gegen den Tabellenvierten.

»Man hat gemerkt, dass es das vierte Spiel in der Woche nach der Quarantäne war«, sagte der Frankfurter Trainer Sebastian Gleim. Die Spieler würden die Strapazen körperlich jetzt deutlicher spüren. Am Montag fahren sie dann nach Bayreuth, wo am Dienstagabend (19 Uhr) bereits die nächste Bundesligabegegnung auf dem Programm steht. Da wird dann auch noch der 16-jährige Joshua Bonga fehlen, weil er am heutigen Montag eine Chemiearbeit in der Schule schreiben muss.

Die Skyliners waren wieder ohne sechs Spieler in das Duell gegen die Niedersachsen gegangen. »Oldenburg hat uns einen Tick ernster genommen«, befand Gleim. In Ludwigsburg und Bonn waren die Hessen noch besser in die Spiele rein gekommen. Oldenburg bewegte den Ball rasend schnell und führte nach zehn Minuten bereits mit 19:9.

In Hälfte zwei konnten die Skyliners den zwischenzeitlich auf 20 Punkte angewachsenen Rückstand nach 31 Minuten noch mal auf zwölf Zähler verkürzen. »Danach waren wir aber nicht mehr in der Lage, um es Oldenburg schwer zu machen«, sagte Gleim.

Am Freitag bei den Telekom Baskets Bonn gab Skyliners-Guard Jon Gudmundsson nach überstandener Magen-Darm-Erkrankung sein Comeback. Dennoch war ohne ein halbes Dutzend Stammkräfte nicht mehr drin als ein 73:85. Das Frankfurter Kollektiv zeigte Einsatz, Leidenschaft und viel Willen. Im dritten Viertel zogen die Gastgeber aber davon und zehrten von dieser Führung bis zum Abpfiff.

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