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Frankfurt Galaxy mit Kantersieg

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(kaja). Die beiden aktuellen Spitzenteams der European League of Football (ELF) haben auch am Wochenende wieder ihre Ausnahmestellung in der Klasse bestätigt. Während der Beste aus dem Norden, die Hamburg Sea Devils, im staffelübergreifenden Duell die Barcelona Dragons mit einer 17:22-Niederlage nach Hause geschickt hatte, erzielte die Frankfurt Galaxy einen Tag später im Stadion am Bornheimer Hang einen 57:

3-Kantersieg gegen das Schlusslicht des Südens, Stuttgart Surge.

»Ich war mit unserem Spiel in allen Bereichen zufrieden«, resümierte Galaxy-Headcoach Thomas Kösling. Nachdem ihm die eigenen Leute zwei Wochen zuvor »mental müde« erschienen waren und sich beim 42:22-Erfolg ebenfalls über die spanischen Drachen eine Reihe an Unkonzentriertheiten und »unnützen Fehlern« geleistet hatten, habe man dank eines spielfreien Wochenendes »den Reset-Knopf drücken« können.

Von Beginn an lief diesmal aus Sicht der Hausherren alles wie geschmiert; die Gäste gerieten schnell in Rückstand. Anthony Mahoungou und Quarterback Jakeb Sullivan selbst sorgten jeweils zweimal für einen Touchdown, die anderen Male brachten Justin Rodney, Marvin Rutsch, Gerald Ameln und Florian Schneikert das Ei in die Endzone beziehungsweise sicherten es darin. Aufgrund der klaren 26:3-Halbzeitführung konnte Kösling es sich erneut leisten, viele Akteure aus der zweiten Reihe auf den Rasen zu schicken. Auf der Spielmacherposition kam so auch der deutsche Nachwuchsmann Moritz Johannknecht zum Zug.

Zum ersten Mal zum Einsatz für die Hessen kam Kicker Max Ebsen. Der frühere Rugbyspieler hatte sich laut Kösling vor dem Saisonauftakt verletzt, soll sich aber zum Stammspieler auf dieser Position entwickeln. »Er war noch ein bisschen nervös«, stellte Kösling fest. Doch fürs erste Mal machte er seine Sache »nicht schlecht«.

Durch den klaren Erfolg konnte der Spitzenreiter im Süden erneut eine gehörige Portion Selbstbewusstsein tanken. Kösling sieht zudem die Entwicklung insgesamt voranschreiten. Dies soll helfen, den bislang ungeschlagenen Seeteufeln ein Bein zu stellen, wenn diese am Sonntag (15 Uhr) am Main gastieren.

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