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Frank Carnevale verlängert beim EC Bad Nauheim

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(mn) Vorweihnachtliche Bescherung bei den Roten Teufeln: Wolfgang Kurz, Alleingesellschafter und Geschäftsführer des EC Bad Nauheim, und Trainer Frank Carnevale haben sich auf eine Verlängerung der Zusammenarbeit um ein weiteres Jahr geeinigt.

»Er hat bewiesen, dass er für uns genau der Richtige ist, und wir wollen - auch aus den Erfahrungen der Vergangenheit heraus - auf dieser wichtigen Position frühzeitig Klarheit schaffen«, sagt Kurz, der sich der Außenwirkung dieses Kontrakts während der jüngst außersportlich so turbulenten Tage bewusst sein dürfte, wenngleich noch kein letztlich notwendiger Kooperationsvertrag der GmbH mit dem Nachwuchsverein für die nächste Saison besteht. »Der Aufstieg ist unser Ziel. Und zwar zum Ende dieser Saison. Die Zeit dafür ist reif«, sagt der Coach, der aber auch bei einem Scheitern für einen weiteren Anlauf in der Drittklassigkeit zugesagt hat.

Der Hintergrund der frühzeitigen sportlichen Weichenstellung: die internen Unruhen und externe Unsicherheit. Wer ist Ansprechpartner? Für die zweite Saisonhälfte? Für die kommende Spielzeit? »Frank Carnevale hat im sportlichen Bereich das Sagen«, macht Kurz deutlich. »Ich denke, dieser Vertrag erleichtert die Arbeit. Wir haben eine gute Chance, unsere Ziele zu realisieren«, sagt der Coach, wohl wissend, dass spätestens im Januar von Spielern und deren Beratern Fragen nach der sportlichen Zukunft gestellt und rasche Antworten verlangt werden.

»Die Jungs wollen wissen, woran sie sind. Und ich kann heute schon sagen, dass ich auch im kommenden Jahr mit 75 Prozent der Spieler weiter zusammenarbeiten möchte; unabhängig der Ligenzugehörigkeit«, bezieht Carnevale auch gleich deutlich Position und sieht – seine Popularität in der Wetterau gezielt einkalkulierend – in seiner Vertragsverlängerung auch ein Zeichen, dass in Bad Nauheim der Blick professionell wieder nach vorne gerichtet werde.

Seinen Job bei den Roten Teufeln sieht der Publikumsliebling innerhalb der europäischen Grenzen für sich selbst als alternativlos an. Anfragen anderer, auch höherklassiger Klubs habe es gegeben, »aber ein Wechsel stand für mich nicht zur Debatte«, sagt er.

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