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Zum ersten Mal in dieser Saison heißt der Gegner für die Basketballer der Frankfurt Skyliners am Mittwochabend (19 Uhr/live auf Sport1 und magentasport.de) Science City Jena. Die Bundesligaprofis aus der Mainmetropole wollen im Heimspiel in der Fraport-Arena den Schwung aus ihrem jüngsten Sieg am Wochenende gegen die BG Göttingen nehmen, um mit den eigenen Fans im Rücken die nächsten Punkte einsammeln. Schließlich geht es für die schwach in die Saison gestartete Truppe von Head-Coach Gordon Herbert noch um die letzte Chance, einen Playoff-Platz in der Basketball-Bundesliga (BBL) zu ergattern. Für die Skyliners ist es die Chance, eine Serie zu starten, denn bereits am kommenden Sonntag (15 Uhr) erwarten sie – ebenfalls zum ersten Mal in dieser Spielzeit – s.Oliver Würzburg in eigener Halle zum nächsten Spiel.

Zum ersten Mal in dieser Saison heißt der Gegner für die Basketballer der Frankfurt Skyliners am Mittwochabend (19 Uhr/live auf Sport1 und magentasport.de) Science City Jena. Die Bundesligaprofis aus der Mainmetropole wollen im Heimspiel in der Fraport-Arena den Schwung aus ihrem jüngsten Sieg am Wochenende gegen die BG Göttingen nehmen, um mit den eigenen Fans im Rücken die nächsten Punkte einsammeln. Schließlich geht es für die schwach in die Saison gestartete Truppe von Head-Coach Gordon Herbert noch um die letzte Chance, einen Playoff-Platz in der Basketball-Bundesliga (BBL) zu ergattern. Für die Skyliners ist es die Chance, eine Serie zu starten, denn bereits am kommenden Sonntag (15 Uhr) erwarten sie – ebenfalls zum ersten Mal in dieser Spielzeit – s.Oliver Würzburg in eigener Halle zum nächsten Spiel.

"Es geht nicht um Gewinnen oder Verlieren sondern darum, besser zu werden – das sage ich auch meinen Spielern immer wieder. Wir haben noch einige Spiele vor uns und müssen einfach fokussiert bleiben", sagt Herbert mit Blick auf die zumindest mit Blick auf die Ergebnisse gemischten Wochen zuletzt. "Jena hat sehr viel individuelles Talent mit zwei ehemaligen NBA-Spielern und auch sonst sehr viel Erfahrung und auch Akteure die bereits Meisterschaften gewonnen haben. Sie sind ein gutes Team und haben einige Spiele sehr knapp verloren. Sie sind viel besser als es der Tabellenstand aussagt", sagt Herbert.

Allerdings vergisst er dabei: Auswärts ist für Jena kein gutes Pflaster. Mit der jüngsten Niederlage gegen Bremerhaven, die damit ihrerseits eine Serie von 16 Niederlagen in Folge stoppten, sammelte Jena seine neunte Auswärtsniederlage in der laufenden Runde ein. Damit befindet sich Jena weiterhin mitten im Abstiegskampf. Nur ein Spiel trennt das Team vom ersten Abstiegsplatz, Rang 17, den momentan der Mitteldeutsche BC hält. Mit 27,7 Jahren ist das Team das älteste der Liga. Damit gleichbedeutend hat die Mannschaft aber einige Veteranen, die schon etliche BBL-Spiele auf dem Buckel haben. Mit Immanuel McElroy (501 Spiele) und Derrick Allen (466) stehen gleich zwei Spieler in der Top-10 der erfahrensten Bundesligaakteure.

Dennoch scheint es so, dass vor allem einer der Spiele der Thüringer Verantwortung für die sportliche Situation übernehmen möchte: Julius Jenkins. Er hat in den letzten beiden Partien im Schnitt 22,5 Punkte aufgelegt und wurde damit jeweils Topscorer seines Teams. Seinen Saisonschnitt von 12,4 Punkten hat er damit in den beiden Partien nahezu verdoppelt. Unterstützung erhält er zuletzt auch von Reggie Williams und Ronald Roberts, die mit 19,8 und 13,6 Punkten im Schnitt ebenfalls deutlich zweistellig scoren. Williams ist darüber hinaus mit 50 Prozent getroffenen Würfen von der Dreierlinie auch aus der Distanz gefährlich, während Roberts mit 5,9 Rebounds im Schnitt der beste Sammler von Abprallern ist. Doch auch wenn sich die Zahlen des Trios gut lesen, ist die Offensive der Ostthüringer mit durchschnittlich 76,1 Punkten die schlechteste der Liga. Der Grund: Das Team hat gleichzeitig mit 88,8 Punkten die drittschlechteste Defensive aller Teams.

Kratzer zuletzt stark

Das dürfte den Skyliners Mut machen, die beim wichtigen Auswärtssieg in Göttingen von einem wahren Dreier-Regen mit 18 getroffenen Würfen aus der Distanz profitierten. Wieder einmal konnte sich das Team darüber hinaus auch im Rebound-Duell durchsetzen, schnappte es sich doch insgesamt zehn Abpraller mehr als die Göttinger (35 gegenüber 25 Rebounds). Und wieder einmal ragte Leon Kratzer in dieser Statistik heraus. Der junge Center, der nach seinem Wechsel von Bamberg nach Frankfurt und überstandener Verletzung zuletzt richtig in Fahrt kam. Er hatte in Göttingen bereits zum zweiten Mal in Folge eine zweistellige Reboundausbeute vorzuweisen. Besonders erfreulich war außerdem die Leistung von Garai Zeeb, der das Spiel mit einer Karrierebestleistung von 13 Punkten und vier von sieben getroffenen Dreiern beendete. Neben ihm unterstrichen einmal mehr Tez Robertson als nimmermüder Topscorer (18 Punkte) sowie die beiden nachverplichteten Spieler Tyler Larson (13) und Jason Clark (11) ihre aufsteigende Form.

Sie alle sollen die Skyliners im ersten von drei Nachholspielen in der BBL anführen. Denn nach Jena wartet am 4. April (20.30 Uhr) bereits das Rückspiel gegen Würzburg, zwei Wochen später (19 Uhr) dann das Duell mit dem amtierenden Pokalsieger Bamberg. Gelingt jeweils Zählbares, wären die Skyliners wieder im Playoff-Kampf.

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