Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs - kommt für die TSG Ober-Wöllstadt das siebte ungeschlagene Spiel in Serie hinzu? FOTO: JAUX
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Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs - kommt für die TSG Ober-Wöllstadt das siebte ungeschlagene Spiel in Serie hinzu? FOTO: JAUX

Folgt der siebte Streich?

  • vonSascha Kungl
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(kun). In der Fußball-Kreisoberliga Friedberg mussten drei der ursprünglich sieben für das Wochenende angesetzten Begegnungen bereits im Vorfeld coronabedingt abgesagt werden. Auf vier Plätzen soll der Ball dagegen wie geplant rollen. Im Fernduell um die Tabellenspitze gastiert der Ligaprimus aus Dorn-Assenheim am Samstagabend ab 19 Uhr beim SV Teutonia Staden, während der punktgleiche Tabellenzweite aus Ober-Wöllstadt am Sonntag ab 15.15 Uhr die Spvgg. 08 Bad Nauheim empfängt. Auf Ausrutscher des Spitzenduos lauert der Tabellendritte SV Nieder-Wöllstadt, der seine Visitenkarte zeitgleich beim FC Ober-Rosbach abgibt. Derweil will der FC Hessen Massenheim nach dem ersten Saisonsieg unter der Woche gegen Türk Gücü Friedberg II am Sonntag im Heimspiel gegen den SV Bruchenbrücken nachlegen.

Seit nunmehr sechs Spielen ist die TSG Ober-Wöllstadt bereits ungeschlagen. Fünf Siege in Serie spülten die Elf von Spielertrainer Harez Habib bis auf Tabellenplatz zwei. "Wir haben derzeit einen sehr guten Teamspirit. Die Jungs pushen sich gegenseitig zu Höchstleistungen, was sich in den jüngsten Ergebnissen deutlich widerspiegelt. Das macht aktuell unseren Erfolg aus", nennt Habib die Gründe für den derzeitigen Aufschwung bei den Blauen. "Am Sonntag wollen wir unsere Erfolgsserie mit einem Heimsieg gegen Bad Nauheim ausbauen. Die Gäste habe ich in dieser Saison schon zweimal beobachtet. Der Aufsteiger hat das Potenzial, eine gute Rolle in der Kreisoberliga zu spielen und ist nach den jüngsten Ergebnissen nun endgültig in der Liga angekommen. Mit Bojan Blagojevic haben sie einen engagierten Trainer, den ich persönlich sehr schätze", verrät der Ober-Wöllstädter Übungsleiter. "Die Bad Nauheimer Mannschaft ist sehr unangenehm zu bespielen. Wir werden unsere Bestleistung abrufen müssen, um die drei Punkte in Ober-Wöllstadt zu behalten", ist Habib überzeugt. Personell können die Gastgeber dabei nahezu aus dem Vollen schöpfen. Neben den Langzeitverletzten Max Brauburger und Loris Hannemann fehlt am Sonntag gegen die Kurstädter lediglich Urlauber Kevin Kurtz. Hinter dem Einsatz von Alexander Düring und Hannes Bechtloff stehen zudem noch Fragezeichen. Bei einem Heimerfolg winkt den Blauen der Sprung an die Tabellenspitze - dazu müsste der Spitzenreiter aus Dorn-Assenheim bei seinem Gastspiel in Staden allerdings Federn lassen.

Primus stapelt tief

"Das wollen wir natürlich tunlichst vermeiden", erklärt Dorn-Assenheims Fußball-Abteilungsleiter Benjamin Krätschmer. "Nach der zweiwöchigen Spielpause sind die Jungs heiß auf die Partie gegen Staden. Die Akkus sind wieder aufgeladen und die Blessuren auskuriert, sodass wir ausgeruht und hochmotiviert in das Duell gegen die Teutonen gehen", blickt Krätschmer dem Auswärtsspiel seiner Elf, die mit sechs Siegen und einem Unentschieden als einziges Team der Liga noch ungeschlagen ist, voller Vorfreude entgegen. "Wir wollen drei Punkte einfahren und damit weiterhin von der Spitzenposition grüßen. Die Tabellenführung ist für uns eine schöne Momentaufnahme, ändert aber nichts an unserem Saisonziel. Das ist nach wie vor der Klassenerhalt", übt sich Krätschmer in Understatement. Mit Ausnahme des langzeitverletzten Felix Strebert kann TSV-Coach Sascha Bingel gegen die Teutonen personell aus dem Vollen schöpfen. Lediglich hinter dem Einsatz von Philipp Sibbe und Kevin Brod stehen noch Fragezeichen.

Auf Patzer der Konkurrenz hofft der SV Nieder-Wöllstadt, der mit einem Erfolg in Ober-Rosbach am Sonntag (15.15 Uhr) an die Tabellenspitze springen könnte, sollte das Führungsduo seine Partien nicht siegreich gestalten.

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