Fußball-Regionalliga

Flutlicht-Derby

  • Sven Nordmann
    vonSven Nordmann
    schließen

(sno). Der FC Gießen will den sportlichen Schwung vom ersten Ligasieg seit knapp fünf Monaten heute Abend (19 Uhr) beim FSV Frankfurt mitnehmen. Mit einem Erfolg wäre der Anschluss an die Nichtabstiegsplätze der Fußball-Regionalliga Südwest hergestellt.

"Für uns gibt’s nur noch wichtige Spiele", sagt FC-Trainer Daniyel Cimen angesichts von noch 13 ausstehenden Ligaspielen. "Wir haben mit dem Sieg gegen RW Koblenz sportlich ein gutes Zeichen gesetzt." Mit dem 2:1-Heimsieg aus der Vorwoche vor rund 800 Waldstadion-Besuchern pirschte sich der FC vorübergehend bis auf drei Zähler an den vermutlich ersten Nichtabstiegsplatz heran - und könnte bei einem heutigen Erfolg sogar gleichziehen mit Bayern Alzenau, hätte dann allerdings auch zwei Partien mehr absolviert.

"Man hat den Jungs beim Koblenz-Spiel schon angemerkt, dass sehr viel Druck da war. Der Sieg war sehr, sehr wichtig für die Moral der Mannschaft. Wir haben aber auch klar aufgezeigt, was nicht gut lief", sagt Cimen. "Uns sollte klar sein, dass wir trotz des Sieges noch eine Schippe drauflegen müssen, wenn wir in Frankfurt etwas holen wollen."

Der FSV ist unter Trainer Thomas Brendel grundsolide aus der Winterpause gekommen, verlor zunächst knapp 0:1 gegen die Pokalhelden aus Saarbrücken und gewann dann mit 3:1 in Alzenau. "Für uns gilt es, den Abstand nach hinten zu vergrößern, einen etwaigen Konkurrenten auf Distanz zu halten und den positiven Aufwärtstrend fortzusetzen", sagt Trainer Brendel vor dem Hessen-Derby unter Flutlicht.

Aktuell steht das Team vom Bornheimer Hang sechs Zähler vor Gießen auf Rang elf. Bester Torschütze des FSV Frankfurt ist Muhamed Alawie mit sechs Treffern.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare