1. Wetterauer Zeitung
  2. Sport
  3. Lokalsport

Florstädter Futsal funktioniert

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Uwe Born

Kommentare

Der traditionelle Silvester-Cup war auch in diesem Jahr gut frequentiert. 333 Euro erhielten die Gewinner aus Ober-Wöllstadt, die sich in einem spannenden Finale knapp durchsetzten.

Fußballturniere unterm schützenden Hallendach beschränken sich nahezu ausschließlich auf die Zeit nach Weihnachten bis Ende Januar. Schade nur, dass man jene Vereine, die unter Berücksichtigung der mittlerweile auch für Senioren geltenden Futsal-Regeln zum Indoor-Spektakel einladen, hierzulande mit der Lupe suchen muss. Beim FC Nieder-Florstadt gibt’s damit, so scheint’s, keine Probleme, denn in der Florstädter Sporthalle war letzten Donnerstag und Freitag von Hallenfußball-Müdigkeit nichts zu spüren.

Inklusive des Ausrichters trafen sich dort acht Klubs der näheren Umgebung im Rahmen des traditionellen Silvester-Cups zum illustren Stelldichein, wobei zwei Gruppenligisten, fünf Kreisoberligisten und die Lokalmatadoren des A-Ligisten FC Nieder-Florstadt um Geldpreise (insgesamt 666 Euro) für die Mannschaftskasse und Pokale für die Vereinsvitrine kämpften. Nach rund sieben Stunden Hallenfußball, in denen Armin Kling, Stefan Moll, Stefan Koch und Axel Moll (alle Turnierleitung) 15 Begegnungen zu je 20 Minuten sowie drei Sechsmeterschießen (Platzierungen 3 bis 8) ohne größere Probleme über die Bühne brachten, standen die Futsal-Spezialisten des Kreisoberligisten TSG Ober-Wöllstadt durch einen knappen 1:0-Finalsieg über den Liga-Rivalen SG Dorn-Assenheim/Weckesheim auf dem Siegertreppchen ganz oben. Kevin Kurtz und Lars Menzel hatten zunächst gute Möglichkeiten für Ober-Wöllstadt vergeben, später hatten Benjamin Lock und Marcel Kempf auf Dorn-Assenheim/Weckesheimer Seite kein Glück im Abschluss. Als Ober-Wöllstadts Matchwinner erwies sich Alexander Düring. Gegen seinen Flachschuss war SG-Keeper Christopher Ess in der zwölften Minute chancenlos. Das brachte TSG-Coach Stefan Schneider und seinen Leuten 333 Euro, Dorn-Assenheim/Weckesheim strich 222 Euro ein. Gruppenligist FCO Fauerbach, Titelverteidiger und eigentlicher Meeting-Favorit, landete in der Endabrechnung mit 111 Euro mehr auf dem Konto vor dem SV Bruchenbrücken auf Platz drei. Bezüglich des besten Turnierspielers fiel die Jury-Wahl auf Dorn-Assenheim/Weckesheims Spielertrainer Marc-Oliver Schütz. Niklas Haas (TSG Ober-Wöllstadt) avancierte zum besten Torwart, während sich Ober-Wöllstadts Luca Hannemann mit fünf Turniertreffern als Torschützenkönig feiern lassen durfte. Zwecks Durchsetzung des Futsal-Regelwerks kontrollierten nicht weniger als sieben geprüfte Futsal-Schiris das Geschehen.

Auch interessant

Kommentare