Florstadt/Gettenau muss in die Relegation

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Am letzten Spieltag der Handball-Bezirksoberliga der Damen gewann die HSG Wettertal das Derby bei der HSG Mörlen mit 28:26. Unterdessen muss die FSG Gettenau/Florstadt nach der 21:28-Niederlage gegen die HSG Wettenberg II nun doch eine Relegation um den Klassenerhalt spielen. Gegner am Freitag (20 Uhr) und Sonntag (18 Uhr) ist der Vizemeister der Bezirksliga A, die HSG K/P/G Butzbach.

Am letzten Spieltag der Handball-Bezirksoberliga der Damen gewann die HSG Wettertal das Derby bei der HSG Mörlen mit 28:26. Unterdessen muss die FSG Gettenau/Florstadt nach der 21:28-Niederlage gegen die HSG Wettenberg II nun doch eine Relegation um den Klassenerhalt spielen. Gegner am Freitag (20 Uhr) und Sonntag (18 Uhr) ist der Vizemeister der Bezirksliga A, die HSG K/P/G Butzbach.

HSG Mörlen – HSG Wettertal 26:28 (14:18): Die schnelle 2:0-Führung der Wettertalerinnen glichen die Gastgeberinnen binnen einer Minute aus (2:2/4.) und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf gutem Niveau, jedoch stets mit leichten Vorteilen für die Gäste (8:10/16.). Beim Stand von 11:14 in der 24. Minute konnten die Damen von Trainer David Siegel eine Mörler Schwächephase nutzen und sich durch gutes Konterspiel auf 17:11 (27./Glaum) absetzen, doch bis zur Pause konnte die heimische HSG den Anschluss einigermaßen wiederherstellen. Nach dem Wechsel verwaltete die Siegel-Sieben zunächst geschickt den Vorsprung, ehe Mörlen in der 39. Minute fast aufgeschlossen hatte (19:21/J.Wagner). Doch gerade einmal drei Minuten später waren die Gäste wieder enteilt (20:24/Kerschner). Spannend gestaltete sich dann die Schlussphase, in der sich die Schützlinge von Mörlens Trainer Frank Weidenauer gegen die drohende Niederlage stemmten und beim 25:26 (54.) den Anschluss zunächst wiederhergestellt und kurz danach durch Luisa Hickel schließlich ausgeglichen hatten. Zwei schnelle Tore in den letzten beiden Minuten besiegelten dann aber doch die Derbyniederlage. "Wenn es etwas zu bemängeln gibt, dann die schwache Chancenverwertung, vor allem in der ersten Hälfte. Beide Mannschaften haben sich die anstehende Pause redlich verdient", sagte Mörlens Vorsitzender Siggi Bläsche. "Es war ein gelungener Abschluss. Siegel war auf Wettertaler Seite ebenfalls zufrieden: "Für Anna-Lena Bayer und Irina Heller war es nach über zehn Jahren das letzte Spiel. Mit dem fünften Platz können wir als Aufsteiger sehr zufrieden sein, mir hat es viel Spaß gemacht und ich bin stolz auf meine Mannschaft."

HSG Mörlen: Hahn, Philipp; Vetter (6/2), Hickel (6), Theresa Wagner (4), Katharina Dietz (3), Juliane Wagner (2), Schneider (2), Kloppenburg (2/1), Heil (1), Bühler.

HSG Wettertal: Heller, Marsteller; Brückel (8/2), Weil (5), Wolfner (5), Bayer (3), Kerschner (3), Glaum (2), Rettig (1), Reif (1), Weil, Kunzelmann, Wolf, Reinhold.

FSG Gettenau/Florstadt – HSG Wettenberg II 21:28 (11:14): Die FSG legte bis zur dritten Minute eine 2:0-Führung vor, die Wettenberg aber postwendend ausglich (2:2/5.). Die Gäste gingen im Anschluss in Führung, konnte die Heimsieben jedoch nicht abschütteln und so nahm die HSG beim Stand von 4:5 in der zwölften Minute eine Auszeit. Diese hatte jedoch keinen Effekt, die Schützlinge von FSG-Coach Daniel Ginter blieben hartnäckig und waren nach 20 Minuten immer noch dran (6:7/Schmidt). Nun aber leisteten sie sich einige Fehler, die die HSG zur 14:11-Halbzeitführung nutzte. Nach dem Wechsel kämpfte der dünne Kader der Gastgeberinnen weiter aufopferungsvoll und hatte beim 16:17 (37.) den Anschluss hergestellt. Leider schlichen sich dann zu viele Fehler ein, um den Meister bis zum Schluss zu ärgern. Ab der 45. Minute setzten sich die Gäste langsam ab und führten zehn Minuten vor Schluss mit 25:20, am Ende unterlag die Ginter-Sieben mit 21:28. "Meine Mannschaft hat trotz mangelnder Wechseloptionen ein überragendes Handballspiel gezeigt. Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden", sagte Ginter.

FSG Gettenau/Florstadt: Kappes, Kammel, Brockhoven; Ginter (8/3), Schmeißer (3), Glaub (3), Schmidt (2), Stiefel (2), Bienek (1), Mogk (1), Ende (1), Doll, Leonie Müller.

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