Florstadt verzichtet auf Relegation

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Nach einer monatelangen Bedenkzeit hat sich der TTC Florstadt dazu entschlossen, nicht bei den Relegationsspielen zur Tischtennis-Hessenliga der Damen, Gruppe Nord/Mitte anzutreten. "Mit zwei Teilzeitkräften kann man nicht höher spielen", meinte Florstadts Vorsitzender Karl-Heinrich Albus zu der Entscheidung. "Wir sind kein Verein, der in Größenwahn verfällt. Alle müssten mehr als einmal pro Woche trainieren, und wir haben auch generell zu viele Spielerinnen, die beruflich, vom Studium oder von der Schule her so eingebunden sind, dass das einfach nicht zu stemmen wäre. Die Damen haben diese Entscheidung alleine gefällt, doch sie wird auch vom Gesamtverein voll getragen. Jetzt werden wir in drei Wochen in Flieden ein schönes Fest mit der zweiten ud dritten Damen-Mannschaft haben, die ja auch beide in die Relegation gehen werden. Und speziell die zweite Mannschaft wird in Bestbesetzung antreten, denn sie soll in die Bezirksoberliga aufsteigen".

Nach einer monatelangen Bedenkzeit hat sich der TTC Florstadt dazu entschlossen, nicht bei den Relegationsspielen zur Tischtennis-Hessenliga der Damen, Gruppe Nord/Mitte anzutreten. "Mit zwei Teilzeitkräften kann man nicht höher spielen", meinte Florstadts Vorsitzender Karl-Heinrich Albus zu der Entscheidung. "Wir sind kein Verein, der in Größenwahn verfällt. Alle müssten mehr als einmal pro Woche trainieren, und wir haben auch generell zu viele Spielerinnen, die beruflich, vom Studium oder von der Schule her so eingebunden sind, dass das einfach nicht zu stemmen wäre. Die Damen haben diese Entscheidung alleine gefällt, doch sie wird auch vom Gesamtverein voll getragen. Jetzt werden wir in drei Wochen in Flieden ein schönes Fest mit der zweiten ud dritten Damen-Mannschaft haben, die ja auch beide in die Relegation gehen werden. Und speziell die zweite Mannschaft wird in Bestbesetzung antreten, denn sie soll in die Bezirksoberliga aufsteigen".

Bei Liga-Konkurrent SG Rodheim ist unklar, ob Josephina Neumann im Verein bleiben wird, da die erste Mannschaft den Sprung in die Oberliga wohl auch als Nachrücker nicht schaffen wird. In der Relegation dürfen sie für die KSG Haunedorf nicht antreten und mit dem NSC Watzenborn-Steinberg und der DJK Blau-Weiß Münster werden auch noch zwei hessische Mannschaften aus der Regionalliga in die Oberliga absteigen. Da Svenja Köckeritz in der gesamten Saison kein Spiel bestritten hat, ist man jetzt wieder auf der Suche nach einer möglichen achten Spielerin für beide Mannschaften. Einfacher wäre es nur, wenn Neumann bleiben würde, doch für sie könnte die Hessenliga in der Rückrunde bereits zu niedrig sein.

Am letzten Spieltag der Tischtennis-Verbandsliga Mitte der Damen unterlag Vizemeister TTC Florstadt noch einmal beim verlustpunktfreien Meister TTC Wißmar mit 1:8, was aber keine Rolle mehr spielte. Den Klassenerhalt bereits gesichert hatte die SG Rodheim II, die aber noch einmal eine 2:8-Packung beim TSC Freigericht kassierte.

TTC Wißmar - TTC Florstadt 8:1: Die Florstädterinnen spielten ohne Michel und Weitzel (Nummern 1 und 2), so dass der Ausfall von Dietz auf Seiten von Wißmar nicht weiter ins Gewicht fiel. Die Gäste waren - wie schon im Hinspiel - ohne jede Chance, wobei Anabel Jost (11:8, 11:6, 6:11, 8:11, 11:5 gegen Christine Prell) die "Höchststrafe" verhinderte. Dagegen mussten Weber/Jost (gegen C. Kreiling/Prell), Riedel/Schneider (gegen Neumann/A. Kreiling), Kerstin Weber (gegen Céline Kreiling und Prell), Jost (gegen C. Kreiling), Christine Riedel (gegen Theresa Neumann und Annette Kreiling) und Silke Schneider (gegen Neumann) ihren Gegnerinnen zum Sieg gratulieren.

TSC Freigericht - SG Rodheim II 8:2: Die Rodheimerinnen können froh sein, dass sie durch Josie Neumann genügend Punkte einfahren konnten, denn bei allen anderen Spielerinnen lief die Rückrunde äußerst schlecht. Speziell Johanna Klitsch und Eileen McChesney, die irgendwie immer nur in der ersten Mannschaft befreit aufspielte, sind mit ihren Ergebnissen überhaupt nicht zufrieden. Und in Freigericht lief es nicht besser, da bei den noch um den Klassenerhalt kämpfenden Freigerichterinnen nur Gohla/Bayer (11:5, 5:11, 10:12, 11:8, 14:12 gegen Kruschel/Renger) und Christine Gohla (gegen Sabine Reusert) gewinnen konnten. Ohne Neumann wären die Rodheimerinnen wohl in der Abstiegs-Relegation gelandet. Niederlagen kassierten Klitsch/McChesney (11:8, 8:11, 3:11, 14:12, 8:11 gegen Hüttel/Reusert), Johanna Klitsch (gegren Bianca Hüttel und Reusert), Gohla (gegen Hüttel) sowie Eileen McChesney und Melanie Bayer (jeweils gegen Conny Kruschel und Margit Renger).

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