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Florstadt ist unter Zugzwang

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Von: Sascha Kungl

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Im Kampf um die Tabellenspitze in der Handball-Bezirksoberliga Gießen haben die MSG Florstadt/Gettenau und der TSV Griedel zuletzt ein wenig an Boden verloren. Am anstehenden 16. Spieltag will das heimische Duo seinen Rückstand auf die Spitzenränge mit ertragreichen Auftritten verkürzen. Während das Team von MSG-Coach Martin Peschke am heutigen Abend ab 18 Uhr vor heimischem Publikum den TSV Södel zum Wetterau-Derby empfängt, gastiert der TSV Griedel ab 20 Uhr beim Tabellenzehnten aus Vollnkirchen. Für die HSG Mörlen geht es derweil ab 19.30 Uhr in fremder Halle gegen die HSG Hungen/Lich, während die HSG Münzenberg/Gambach den Spieltag am Sonntagabend (ab 17 Uhr) in Rockenberg gegen die HSG Kleenheim II beschließt.

Im Kampf um die Tabellenspitze in der Handball-Bezirksoberliga Gießen haben die MSG Florstadt/Gettenau und der TSV Griedel zuletzt ein wenig an Boden verloren. Am anstehenden 16. Spieltag will das heimische Duo seinen Rückstand auf die Spitzenränge mit ertragreichen Auftritten verkürzen. Während das Team von MSG-Coach Martin Peschke am heutigen Abend ab 18 Uhr vor heimischem Publikum den TSV Södel zum Wetterau-Derby empfängt, gastiert der TSV Griedel ab 20 Uhr beim Tabellenzehnten aus Vollnkirchen. Für die HSG Mörlen geht es derweil ab 19.30 Uhr in fremder Halle gegen die HSG Hungen/Lich, während die HSG Münzenberg/Gambach den Spieltag am Sonntagabend (ab 17 Uhr) in Rockenberg gegen die HSG Kleenheim II beschließt.

»In eigener Halle haben die Vollnkirchener nur gegen die Spitzenteams aus Heuchelheim und Kleenheim verloren«, weiß Griedels Teammanager Jürgen Weiß um die Heimstärke des Tabellenzehnten. »Die Mannschaft setzt ihre Gegner vor eigenem Publikum enorm unter Druck und bestraft jeden Fehler im Angriff durch schnelles Umschalten und eine starke zweite Welle. Nach der Niederlage zum Rückrundenauftakt gegen die MSG Florstadt/Gettenau ist die Ausgangslage für uns nicht leichter geworden.

Nur mit einem Sieg können wir den Anschluss an die Tabellenspitze halten. Dafür bedarf es einem effizienteren Angriffsspiel und deutlich mehr Durchschlagskraft als noch gegen Florstadt/Gettenau«, ist Weiß überzeugt. Nach seiner Operation wird Torhüter Uwe Bonn wieder in den Griedeler Kader zurückkehren, der Einsatz von Mannschaftskapitän Timm Weiß ist dagegen weiterhin fraglich. »Im Derby gegen den TSV Södel wollen wir Wiedergutmachung für die 24:30-Auswärtsniederlage in Kleenheim vor Wochenfrist betreiben, die spürbar an unserem Selbstvertrauen genagt hat. Daher ist das Derby gegen Södel für uns im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf von enormer Wichtigkeit. In der Hinrunde haben wir gegen Södel eine unserer schlechtesten Saisonleistungen gezeigt und nur mit Glück einen Punkt ergattern können«, erinnert sich MSG-Coach Martin Peschke an das 25:25-Remis im Hinspiel. »Damals konnten wir, wie schon so oft in dieser Saison, eine deutliche Führung nicht über die Zeit bringen.

Allerdings darf man nicht vergessen, dass die MSG mit vielen Ausfällen zu kämpfen hatte und am Wochenende sicherlich besser aufgestellt sein wird als noch beim Aufeinandertreffen in der Hinrunde«, warnt Gästecoach Sven Tauber, dem mit Stefan Witzenberger, Andreas Böhland, Thomas Roth, Philipp Brehm, Joschua Ulrich und Henning See gleich sechs Akteure fehlen werden.

»Aber Södel wäre nicht Södel, wenn wir aufgrund der Personalsorgen nur auf Schadensbegrenzung aus wären. Für uns geht es um den Ligaverbleib, daher könnten wir etwas Zählbares sehr gut gebrauchen«, weiß Tauber und schiebt nach: »Zudem gibt es in unseren Reihen einige Spieler mit einer Florstädter Vergangenheit. Diese werden sich bei ihrem Ex-Verein sicherlich zeigen wollen und daher doppelt motiviert sein.«

Auf ein Duell der Tabellennachbarn blickt derweil die HSG Mörlen, die ihre Visitenkarte heute ab 19.30 Uhr bei der HSG Hungen/Lich abgibt. »Mit Patrick Heil, Kevin Dannwolf und Marvin Menges verfügen die Gastgeber über enorme Qualität und stehen zu Recht vor uns. Großen Anteil daran hat Carsten Schäfer, einer der besten Trainer der Liga, der die Mannschaft immer zu 100 Prozent auf den Gegner einstellt.

Ich persönlich schätze ihn sehr«, erklärt Gästecoach Philipp Petriesas, der heute womöglich auf Marco Boller, Simon Dönges, Stefan Schmidt und Sebastian Dietz verzichten muss.

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