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Michel

Tischtennis-Verbandsliga Damen

TTC Florstadt stapelt gewohnt tief

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(msw). Der TTC Florstadt geht nach dem Aufstieg in die Tischtennis-Verbandsliga Mitte der Damen in seine zweite Saison. Die Situation in der Klasse hat sich deutlich verändert. In den vergangenen drei Jahren sind mit der TTG Vogelsberg, der TTG Margretenhaun-Künzell und zuletzt dem TTC Wißmar jeweils Mannschaften souverän aufgestiegen, die aus der Hessenliga der Jugend gekommen waren.

Auch in der kommenden Saison ist mit der zweiten Garnitur des TTG Vogelsberg Herbstein-Lanzenhain ein ehemaliges Team aus der Hessenliga der weiblichen Jugend mit dabei, doch sie werden sich wohl noch etwas entwickeln müssen. Da aber auch der zweite Aufsteiger SG Marbach viel Potenzial mitbringt, ist diesmal eine sehr ausgeglichene Saison zu erwarten. Speziell der Abstiegskampf dürfte spannend werden, da auch die beiden zurückgezogenen Mannschaften des NSC Watzenborn-Steinberg nicht schlecht besetzt sind. Und wenn Lara Nohl, die nach dem Aderlass einzig verbliebene Top-Spielerin in der "Ersten", spielt, ist sogar der Titel möglich. Favorit dürften aber die TSF Heuchelheim sein, die Jasmin Hahn vom Nachbarn aus Watzenborn-Steinberg dazu bekam. Der letztjährige Vizemeister TTC Florstadt, der auf einen Aufstieg in die Hessenliga verzichtet hatte, ist von den TTR-Werten her in der Besetzung Sandra Michel, Alessa Weitzel, Kerstin Weber und Anabel Jost zwar wieder das beste Team der Klasse, doch die Erwartungen werden wie gewohnt gedämpft.

In dieser Saison ist die Klasse noch ausgeglichener, eine Spitzenmannschaft gibt es nicht. Wenn Sie Meister werden würden, müssten Sie nach der neuen Regelung in die Hessenliga aufsteigen. Was würden Sie dann tun?

Sandra Michel:Die Klasse ist wieder eine herausfordernde Liga. Die Gefahr, Meister zu werden, dürfte für uns nicht allzu groß sein. Die vergangene Saison Jahr lief gut, einen so leichten Weg werden wir sicherlich nicht mehr haben. Unser Ziel ist wieder ganz klar der Klassenerhalt. Außerdem werden sich Kerstin Weber und ich konsequenter einen Platz teilen. Wenn bei Alessa Weitzel und Anabel Jost nichts passiert, werden wir deutlich weniger spielen als in der vergangenen Spielzeit. Désirée Wirkner wird regelmäßig die vierte Spielerin sein, es sei denn die zweite Mannschaft schickt uns eine andere Spielerin, was die "Zweite" selbst entscheiden kann.

Werden Sie ihre Wechsel vorher planen oder richtet man sich nach der sportlichen Situation aus?

Michel:Unsere Wechsel haben rein private Gründe, sodass wir uns diesmal sicherlich vorher unter uns einigen werden. Auf die sportliche Situation oder ob eine von uns gegen einen Gegner besser zu Rande kommen würde, schauen wir nicht.

Würde sich an dieser Vorgehensweise etwas ändern, wenn es wider Erwarten tatsächlich gegen den Abstieg gegen sollte?

Michel:Wenn es gegen den Abstieg gehen sollte, kann man sicherlich noch einmal schauen. Wir müssen sehen, wie es in der Mitte der Rückrunde aussieht, zumal Jost dann Abitur machen wird und wohl auch nicht immer spielen kann.

Insgesamt sehen Sie der Saison also entspannt entgegen?

Michel:An unserer Philosophie hat sich nichts geändert, absteigen wollen wir aber nicht.

Verbandsliga Mitte: TTC Florstadt, NSC Watzenborn-Steinberg I und II, TLV Eichenzell, VfL Lauterbach, TTC Rommerz, TSC Freigericht, TSF Heuchelheim, SG Marbach, TTGVogelsberg Herbstein/Lanzenhain II. (Foto: Nici Merz)

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