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Florstadt bittet zu Derby

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Von: Sascha Kungl

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An der Tabellenspitze der Handball-Bezirksoberliga Gießen hat die TG Friedberg mit zwei Siegen gegen die HSG Dilltal und die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III einen Saisonauftakt nach Maß hingelegt und führt das Gesamtklassement gemeinsam mit den ebenfalls noch verlustpunktfreien Teams der TSF Heuchelheim und der HSG Kleenheim an. Heute Abend gastieren die Kreisstädter ab 20 Uhr zum Nachbarschaftsduell bei der MSG Florstadt/Gettenau, die im Gegensatz zu den Friedbergern einen durchwachsenen Rundenstart erwischte.

An der Tabellenspitze der Handball-Bezirksoberliga Gießen hat die TG Friedberg mit zwei Siegen gegen die HSG Dilltal und die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III einen Saisonauftakt nach Maß hingelegt und führt das Gesamtklassement gemeinsam mit den ebenfalls noch verlustpunktfreien Teams der TSF Heuchelheim und der HSG Kleenheim an. Heute Abend gastieren die Kreisstädter ab 20 Uhr zum Nachbarschaftsduell bei der MSG Florstadt/Gettenau, die im Gegensatz zu den Friedbergern einen durchwachsenen Rundenstart erwischte.

Nach dem knappen 26:25-Auftaktsieg vor eigenem Publikum gegen den TV Wetzlar folgte für das Team von MSG-Coach Detlef Ernst eine 26:30-Auswärtsniederlage in Heuchelheim. »Zwar sind wir mit der optimalen Ausbeute von vier Punkten aus zwei Spielen in die Saison gestartet. In den beiden Auftaktspielen gegen Dilltal und Dutenhofen/Münchholzhausen hatten wir aber längere Schwächephasen, die wir uns im Derby gegen Florstadt/Gettenau definitiv nicht erlauben dürfen«, ist Friedbergs Trainer Sven Daxer überzeugt. »Wir werden es mit einem sehr guten Rückraum zu tun bekommen. Mit Yannic Wenisch und Dennis Glaub haben die Hausherren zwei groß gewachsene Schützen auf den Halbpositionen und mit Kim Lehr einen Akteur auf der Mitte, der seine Nebenspieler hervorragend einzusetzen weiß, aber auch selbst für Torgefahr sorgt«, erläutert Daxer, der von seiner Mannschaft fordert, dass sie das starke Tempospiel der MSG Florstadt/Gettenau unterbindet.

Zeitgleich empfängt die HSG Mörlen heute Abend vor heimischem Publikum in der Frauenwaldhalle den TSV Kirchhain. »Zu unserem Gegner kann ich wenig sagen, da ich sie in diesem Jahr noch nicht auf dem Feld gesehen habe. In der Vorsaison hatten sie eine sehr spielstarke Mannschaft, aus der Rico Funk herausragte, der im Spiel der Kirchhainer das Tempo vorgab und die Fäden zog. Das Team war enorm kampfstark und gab niemals auf. Das hatten wir in der Vorsaison zweimal selbst erleben müssen«, erinnert sich HSG-Coach Philipp Petriesas, dessen Mannschaft in der vergangenen Spielzeit einen knappen 32:31-Erfolg in Kirchhain feierte. Am letzten Spieltag verbuchte man dann vor eigenem Publikum einen deutlichen 37:27-Sieg.

Krankheitsbedingt konnte das HSG-Team unter der Woche kaum trainieren. »Sollten wir in der Lage sein, gegen Kirchhain an unsere Form vom jüngsten Spiel anzuknüpfen, werden wir die Punkte behalten. Wir erwarten eine Begegnung auf Augenhöhe, in der die Tagesform über Sieg und Niederlage entscheiden wird«, ist Petriesas überzeugt.

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