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Der 19-jährige Maksim Grebnev (l., TTC OE Bad Homburg) zieht sich bei seiner 0:3-Niederlage gegen Ex-Nationalspieler Ruwen Filus achtbar aus der Affäre.

Filus und Co. zu stark für TTC OE

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(sp). Um 16.29 Uhr endete am Sonntagnachmittag die erste Saison des TTC OE Bad Homburg in der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) der Herren mit einer 0:3-Heimniederlage gegen den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell. Mit nur einem Sieg in 22 Begegnungen weist die Bilanz für den letztjährigen Aufsteiger zwar nicht die erhofften Zahlen auf, aber da es wegen der Corona-Pandemie in der Saison 2020/21 keine Aufsteiger aus der Zweiten Liga gibt, dürfen die Ober-Erlenbacher ab September in ihre zweite Runde im deutschen Oberhaus starten.

Das Abschiedslied »Time to say goodbye« ertönte aus den Lautsprechern, als nach dem Ende der Partie die Spieler Lev Katsman, Maksim Grebnev und Nils Hohmeier sowie Trainer Tobias Beck von der Sportlichen Leitung des TTC OE offiziell verabschiedet wurden.

Mit den Worten »I will miss you« drückte Katsman seine Verbundenheit mit den Vereinsmitgliedern aus, die sich in den letzten beiden Jahren entwickelt hatte. Der 19-jährige Russe, der am 31. März Geburtstag hat, schlägt künftig für den Liga-Rivalen TTC Neu-Ulm auf und wird mit seinem neuen Club in der nächsten Saison wieder im Wingert-Dome antreten und dort sicher viele alte Bekannte treffen.

Gleiches gilt für Trainer Tobias Beck, der sich bei seiner Abschiedsrede als »Corona-Feuerwehrmann« bezeichnete und die viereinhalb Monate als Interims-Coach des TTC OE als wertvolle Bereicherung betrachtet. Als Stand-By-Spieler von Eintracht Frankfurt wird Beck 2021/22 möglicherweise als Aktiver mit der Erlenbacher »Zweiten« im Topspiel der Oberliga die Klingen kreuzen.

Die Geschichte des 0:3 ist schnell erzählt. Der hochmotivierte Katsman musste sich gegen Quadri Aruna nach einer 2:1-Satzführung im Entscheidungssatz knapp mit 9:11 geschlagen geben.

Im »Duell der Generationen« zog sich der 19-jährige Grebnev gegen den aus Florstadt stammenden Routinier Ruwen Filus mit 5:11, 9:11 und 11:13 ordentlich aus der Affäre. Er hatte offensichtlich bis zum 0:5-Zwischenstand im ersten Satz gehörigen Respekt vor der Leistung seines Gegenübers, der eine Woche zuvor beim mit 400 000 Dollar dotierten WTT Star Contender in Doha Silber gewonnen hatte.

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