Der Florstädter Ruwen Filus steuert zwei Siege zum Fuldaer 3:1-Erfolg über Bad Homburg bei. FOTO: DPA
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Der Florstädter Ruwen Filus steuert zwei Siege zum Fuldaer 3:1-Erfolg über Bad Homburg bei. FOTO: DPA

Filus knackt die Bubi-Truppe

  • vonRalph Görlich
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(goe). Der Florstädter Ruwen Filus war der entscheidende Spieler beim 3:1-Erfolg des TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell am Samstag in der Tischtennis-Bundesliga. Das Team um den Wetterauer setzte sich dabei gegen Aufsteiger Bad Homburg durch.

Filus stand an diesem Nachmittag für Spannung und Nervenkitzel: Das vierte Duell des Tages bestritt er gegen Rares Sipos. Der ist mit gerade einmal 20 Jahren der älteste der Homburger Bubi-Truppe. Der erste Satz stand sinnbildlich für die Achterbahnfahrt. Aus einem 4:5 machte Filus ein 9:5, gab wieder vier Ballwechsel ab, dann schaukelten sich beide auf 12:12 hoch, die entscheidenden Bälle gingen an Sipos. Beide brachten aber ein klasse Niveau auf die Platte. Der Florstädter konnte sich sogar steigern. Es war schon das zweite Duell an diesem Tag für Filus über fünf Sätze. Im entscheidenden Durchgang zog er auf 6:0 davon und brachte den Sieg gegen das noch punktlose Bundesliga-Schlusslicht ins Ziel. 3:2 hieß es am Ende gegen Sipos (12:14, 11:7, 11:6, 7:11, 11:5). "Er hat zweimal Nervenstärke gezeigt und wichtige Punkte geholt, die uns zum Sieg geführt haben", zeigte sich Fulda-Präsident Stefan Frauenholz zufrieden.

Den Grundstein hatte ebenfalls Filus früh am Nachmittag gelegt, als er dem TTC gegen Lev Katsman den ersten Zähler sicherte. Auch hier hieß es nach fünf Sätzen 3:2 für den Wetterauer (11:6, 11:9, 9:11, 9:11, 11:6). Die ersten beiden Durchgänge gingen an Filus, der im dritten Satz zwar von Beginn an hinterherlief, sich aber Stück für Stück wieder herankämpfte und den Durchgang mit drei Punkten in Folge drehte, um dann wieder vier hintereinander zu verlieren. Satz Nummer vier begann erneut mit drei Punkten für Katsman, ehe Filus zu spät aufwachte. Der finale Abschnitt ging alles andere als gut für Filus los, nach dem 0:2 und einer Auszeit drehte er den Spieß aber um und holte starke sechs Ballwechsel in Serie. Katsman machte einfache Fehler, der erste Matchball saß dann direkt.

In der Begegnung gegen die junge Bad Homburger Mannschaft blieb dem Fuldaer Fan Bo Meng indes ein Einzel-Sieg verwehrt: Er unterlag Rares Sipos glatt mit 0:3 (9:11, 10:12, 7:11). Besser machte es dagegen Quadri Aruna für Fulda, der es mit dem 18-jährigen Maksim Grebnev zu tun hatte. Mit 3:0 (11:8, 11:5, 11:9) ließ Aruna dem Youngster keine Chance.

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