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Die Rodheimer Seriensiegerinnen Britta Gerlach (l.) und Pia Hoppe glänzen auch in der Ü55.

Fette Beute in Berlin - zweimal Gold und einmal Bronze

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(pm/cso). 21 Teams aus Hessen waren kürzlich bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften im Beachvolleyball in Berlin am Start. Davon kamen gleich sechs Duos von der SG Rodheim. Für zwei Wetterauer Kombinationen sprang am Ende Platz eins heraus. Stefan Brömmeling/Stefan Kann verteidigten in der Klasse Ü53 ihren Titel, während Britta Gerlach/Pia Hoppe bei den Ü55-Damen den Pokal holten.

Das Rodheimer Duo Brömmeling/Kann ging als Vorjahressieger und Erster der Setzliste in den Wettbewerb. Trotz kleinerer Leistungsschwankungen konnte man in der Vorrunde alle drei Begegnungen gegen Teams aus Berlin, Sachsen und Nordrhein-Westfalen gewinnen und sich eine gute Ausgangsposition für das Double Out erspielen. Nach einem weiteren Sieg gegen den Vereinskameraden Peter Stößinger (mit Martin Quedzuweit vom TV Planegg) warteten im Viertelfinale mit Kalenychenko/Kaliberda unbequeme Gegner, von denen sich das SGR-Duo überrumpeln ließ und mit 0:2 unterlag.

In der Loserrunde wurden aber die Westfalen Bürschgens/Meuser mit einer konzentrierten Leistung geschlagen. Das Halbfinale gegen die Berliner Schönauer/Wüst erlebten die Zuschauer als Begegnung auf Augenhöhe mit teils spektakulären Ballwechseln. 15:13 und 13:15 lauteten die Ergebnisse nach zwei Sätzen. Im dritten Satz konnte Oliver Wüst nach einem Medical Time Out nicht mehr weiterspielen. Das Spiel wurde 2:1 für Brömmeling/Kann gewertet. Der Weg zum Titel führte wie erwartet über das mitfavorisierte Team Henrichs/Lensing.

Auf den Punkt konzentriert zeigten die beiden groß gewachsenen Rodheimer ihre stärkste Leistung im Turnier. Die sehr gute Annahme ermöglichte ein nahezu fehlerfreies Side-out-Spiel. Dazu kam eine überragende Angriffsquote von Stefan Kann. Zudem wurden kleinere Fehler des Gegners konsequent genutzt. So hieß es am Ende 15:10 und 15:11 für die alten und neuen Deutschen Meister. Stößinger/Quedzuweit belegten Rang sieben.

Britta Gerlach und Pia Hoppe gingen heuer in der neuen Altersklasse Ü55 aufs Feld. Bei sechs teilnehmenden Frauen-Teams wählte der Veranstalter den Modus Jeder-gegen-jeden mit Hin- und Rückrunde. Was zunächst nach einem wahren Marathon aussah, entpuppte sich als zwar anstrengender, aber sinnvoller Modus für alle. Das Ranking der ersten fünf Partien am ersten Tag spiegelte sich auch im Gesamtergebnis am Ende des zweiten Tages wider. Das Seriensieger-Team Gerlach/Hoppe bestätigte seine gute Form. Nur im letzten Match gaben die beiden Piratinnen den einzigen Satz im ganzen Turnier ab und holten sich erneut Gold. Rang sechs ging an Anke Wildhirt/Petra Flott (SG Rodheim).

In der Klasse der Frauen Ü49 konnten sich indes die Rodheimerinnen Petra Lukas und Susi Paßmann über die Bronzemedaille freuen. Die Viel-Spielerinnen der SGR setzten sich am ersten Turniertag in der Vorrunde ohne Satzverlust als Gruppensieger gegen die Teams aus Schwerin und Emden durch. Die schon seit Jahren eingespielte Mannschaft schaffte es anschließend, mit überlegter und gut umgesetzter Taktik das starke Duo Groß/Heissel aus Berlin mit 2:1 zu bezwingen. Weiter ging’s am Sonntag mit dem ersten Spiel um den Einzug ins Halbfinale - erneut gegen ein Team vom BBSC Berlin. Auch in dieser Partie gelang den beiden Wetterauerinnen ein 2:1-Sieg - Halbfinale erreicht!

In der Vorschlussrunde kam es zum erneuten Aufeinandertreffen mit Groß/Heissel. Doch nun griff die Taktik der SGR-Akteurinnen nicht mehr ganz so gut wie am Vortag. Das Halbfinale ging mit 0:2 verloren. Im Spiel um Bronze wurden noch mal alle Kräfte mobilisiert. Nicht zuletzt die mutigen und gut platzierten Aufschläge von Petra Lukas führten zum Satzgewinn im entscheidenden Durchgang. Die Freude über den Platz auf dem Podest und die ersehnte Medaille war riesig.

In der Altersklasse der Herren Ü35 belegten Johannes Fröhlich und Robert Stodtmeister von der SG Rodheim Position fünf.

Die Rodheimer Stefan Brömmeling (l.) und Stefan Kann verteidigen ihren DM-Titel bei den Ü53-Senioren.

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