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Centerverteidiger Norbert Duch feiert mit dem VfB Friedberg einen deutlichen Erfolg gegen den 1. FC Nürnberg.

Zweistellig

VfB feiert ersten Heimsieg

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(pv). Nach mehreren knappen Heimniederlagen konnten die Zweitliga-Wasserballer des VfB Friedberg die ersten Punkte im Usa-Wellenbad sichern.

Gegen den 1. FC Nürnberg feierten die Kreisstädter einen deutlichen 11:2-Erfolg und belegen in der Tabelle mit 4:12 Punkten den zehnten Platz.

Schon zu Beginn des Spiel ließen die Friedberger keine Zweifel aufkommen, dass das Spiel mit einem Sieg abgeschlossen werden sollte. Bereits nach dem ersten Viertel stand es 3:0 für den VfB, und bis zur Hälfte konnte dieser Vorsprung auf ein 6:0 erhöht werden.

Die wenigen Gegentore kamen vor allem durch die exzellente Zusammenarbeit in der Verteidigung zustande. "Unser Leistung in der Defensive war sehr stark und hat uns im Angriff ordentlich Luft verschafft", sagte Trainer Stephan Schmidt nach dem Spiel. Besonders freuen konnte sich auch Torhüter Nils Peil, der einen umstrittenen Fünf-Meter-Strafwurf der Gäste im zweiten Viertel parierte. Die Null auf Friedberger Seite konnte bis zu Beginn des vierten Viertels gehalten werden, bevor die Franken das erste Mal den Ball im Netz versenken konnten.

Doch so gut das Ergebnis auf dem Papier auch scheint, so gibt es doch auch Punkte der Kritik , die es vor dem nächsten Spiel zu verbessern gilt. "Das betrifft vor allem unsere Chancenverwertung. Viel zu oft standen wir frei vorm gegnerischen Tor und haben das Ding dann nicht gemacht. Da nehme ich auch mich selbst nicht aus", sagt Schmidt.

Insgesamt können die Wasserballer des VfB jedoch sehr zufrieden mit sich sein. Bester Torschütze im Usa-Wellenbad war erneut der Centerspieler Florian Hondrich, der den gut aufgelegten Torhüter der Gäste gleich dreimal bezwang. "Mit dieser Leistung können wir die nächsten Spiele mit Selbstbewusstsein angehen", sagte Kapitän Johannes Schäfer nach dem Spiel.

Am Samstag (20 Uhr) können die Kreisstädter zeigen, dass sie an diese Leistung anknüpfen wollen. Dann soll nämlich ein Heimsieg gegen den WSV Ludwigshafen her. Mit dem WSV Ludwigshafen treffen die Friedberger auf einen alten Bekannten, gegen den die Spiele sowohl auswärts als auch im heimischen Becken zumeist knapp ausfielen. "Die Ludwigshafener bringen häufig sehr viel Unruhe ins Becken und versuchen von dem Chaos zu profitieren", weiß Centerverteidiger Norbert Duch. "Wir müssen Ruhe bewahren und unser Spiel spielen. Dann gewinnen wir."

VfB Friedberg: Peil, Vetter, Schmidt (1), Scerbinin (1), Lorenz, Hütt (1), Duch, Hahn (2), Hondrich (3), Schäfer (2), Scholl, Habrich (1), Garcia.

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