Blau-Gelb Friedberg (in weiß) will auch am Sonntag jubeln - so wie beim Saisonauftakt, als gegen den SV Assenheim immerhin zwei Tore gelangen. Am Ende stand jedoch eine 2:4-Niederlage. Das soll sich gegen den 1. FC Rendel II ändern. FOTO: NICI MERZ
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Blau-Gelb Friedberg (in weiß) will auch am Sonntag jubeln - so wie beim Saisonauftakt, als gegen den SV Assenheim immerhin zwei Tore gelangen. Am Ende stand jedoch eine 2:4-Niederlage. Das soll sich gegen den 1. FC Rendel II ändern. FOTO: NICI MERZ

Fehlstart unbedingt vermeiden

(lab). Der erste Spieltag ist gespielt und das heißt: Das wahre Gesicht des ein oder anderen hat sich gezeigt. Gut, vielleicht nicht wirklich das "wahre Gesicht" - es war ein Spiel, einmal 90 Minuten an einem Wochenende. Dennoch wurde einerseits klar, was seit März in der Gesellschaft gefehlt hat und andererseits, wer seinen Worten vor der Saison annähernd Taten folgen lassen kann - aber auch, wer (bislang noch) nicht. Jetzt kommt Spieltag zwei - mit Wiederholung und mit Wiedergutmachung.

Wiederholen würde man beim SKG Albanischer Verein Wetterau Friedberg gerne, was am Sonntag in der Kreisliga B Friedberg, Gruppe 2, beim 7:2-Sieg gegen die SG Wöllstadt II schon geklappt hat. "Wir haben einen perfekten Tag erwischt, variabel und geschlossen gespielt. Das war schon eine Ausnahme", sagt Trainer Avdush Aliju. Doch trotz Ausnahme und Top-Tag: Die Albaner haben damit eine Ansage gemacht, gezeigt welches Potenzial da aus der C-Liga hochgekommen ist. Gegen den FC Karben II (Sonntag, 12.30 Uhr) wird das nun erneut auf die Probe gestellt. "Wir können Karben nicht wirklich einschätzen, ich erwarte aber ein Spiel auf Augenhöhe. Die Tagesform könnte da entscheidend sein", meint der Coach. Personell steht dem SKG nicht nur sein ganzer Kader zur Verfügung, sondern auch positive Stimmung und Motivation - immer mit dem Hintergedanken, einen guten Gesamteindruck hinterlassen zu wollen.

Positive Ansätze

Schauen wir nun mal dahin, wo’s am ersten Spieltag nicht direkt lief: Zum VfB Petterweil und zu Blau-Gelb Friedberg. Erstere zwar mit einem 2:4 gegen den 1. FC Rendel II, aber mit positiven Ansätzen und vor allem einen Schritt weiter: "Wir wollen zurück zum Gemeinschaftsgefüge, der Teamgedanke soll stärker ausgeprägt sein und eine Einheit formen", nennt der Petterweiler Spielausschussvorsitzender Marcel Hartmann als langfristige Ziele. Gegen die SG Reichelsheim/Leidhecken (Sonntag, 15 Uhr) sollen nun die ersten Punkte her. In Friedberg muss man dagegen zurzeit einige Ausfälle kompensieren, verletzungs- und urlaubsbedingt fehlen wichtige Säulen. Doch auch aus dem 2:8 gegen den SV Assenheim zieht man die positiven Dinge - besonders offensiv. Für die Partie gegen die Rendeler "Zweite" (Sonntag, 13 Uhr) gilt nun: "Enger zusammenrücken, dem ganzen Positiven entgegen gehen und den Kampf annehmen", erklärt Spielertrainer Domenico Gasbarrone.

Und ab in die Kreisliga B Friedberg, Gruppe 1: Da machte vor einer Woche vor allem der FSV Dorheim einen bärenstarken Eindruck, für das Wochenende richtet sich der Blick allerdings nach Rödgen und nach Fauerbach. Dort duellieren sich jeweils zwei A-Teams auf Augenhöhe: Der FC Ajax empfängt bereits am Samstag (17 Uhr) den VfR Butzbach, während der SVP Fauerbach mit dem SV Echzell (Sonntag, 15.15 Uhr) einen noch punktlosen Kontrahenten vor der Nase hat. Besonders Ajax scheint nach Spieltag eins auf Wiedergutmachungs-Kurs, das 0:7 gegen den FSV Dorheim hatte es in sich. Ein entscheidender Fakt ändert sich allerdings für dieses Mal: Die Verteidigung ist zurück. Die Viererkette um die zentralen Stützen Walter Seidler und Dylan Kutschke wird wohl in der Startelf stehen. Damit soll die wahre Stärke auf den Platz kommen: "Wir wollen auch aus der Niederlage lernen, haben am Montag wieder mit 25 Leuten trainiert. Es gilt jetzt nachzulegen, die Top fünf bleiben weiterhin unser Ziel", sagt Trainer Stefan Hiecke.

Echzell in Fauerbach

Und auch für den Aufsteiger aus Echzell gilt es nachzulegen, beim SVP Fauerbach steht allerdings ein vermeintlicher Gegner auf Augenhöhe bevor. "Fauerbach hat auch Qualitäten, die haben eine Mannschaft, die immer kampfstark auftritt", sagt SVE-Trainer Lars Osadnik. Entsprechend gelte es, vor allem die Passquote und die körperliche Präsenz gegenüber der Niederlage gegen die FSG Wisselsheim hochzuschrauben. "Wir wollen von der ersten Minute an gegenhalten und das Spiel bis zum Ende hin durchziehen", ergänzt Osadnik. Personell fehlen dem Klub dabei allerdings gleich vier wichtige Männer, unter anderem zwei aus der Verteidigung.

Dorheim Favorit

Für Titelkandidat FSV Dorheim geht es derweil am Sonntagmitta (13 Uhr) zum Traiser FC II - mitsamt der klaren Favoritenrolle. Ein weiteres Auge gilt es zudem auf die Spiele der SG Melbach gegen den SV Nieder-Weisel II (13 Uhr) und des TSV Ostheim am Samstagabend (17 Uhr) gegen den Aufsteiger SV Teutonia Staden II zu richten.

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