Unter dem neuen Trainer Markus Pioch ändert sich beim FV Bad Vilbel II auch in Sachen Training einiges - wie hier bei einer Einheit am Niddasportfeld zu sehen ist. FOTO: PV
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Unter dem neuen Trainer Markus Pioch ändert sich beim FV Bad Vilbel II auch in Sachen Training einiges - wie hier bei einer Einheit am Niddasportfeld zu sehen ist. FOTO: PV

Saisonvorschau

FV Bad Vilbel II: Neustart unter Trainer Markus Pioch

  • vonThomas Brannekämper
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Die Hessenliga-Reserve des FV Bad Vilbel geht mit einem völlig neuen Gesicht in die neue Saison der Fußball-Kreisoberliga Friedberg - hat aber alte Ziele.

Unter dem Motto "Kompletter Neuanfang", geht die Hessenliga-Reserve des FV Bad Vilbel in die neue Saison in der Fußball-Kreisoberliga Friedberg. Nachdem in der durch die Coronavirus-Pandemie abgebrochen Runde am Ende der vorletzte Platz im Tableau zu Buche stand, soll sich dies am Niddasportfeld nicht noch einmal wiederholen. Motor für den Neustart soll der "neue" Trainer Markus Pioch sein, der schon während der vergangenen Runde das Zepter übernommen hatte. Pioch ist durch seine Gastspiele beim KSV Klein Karben und VfB Friedberg kein Unbekannter im Fußballkreis und aufgrund seiner früheren Station als Jugendspieler beim VfB Stuttgart sowie späteren Engagements in den ersten Ligen in Wales und Litauen so etwas wie der heimliche Star der Mannschaft.

FV Bad Vilbel II: Kader zu großen Teilen ausgetauscht

Was hat sich getan?"Wir haben bei der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, das die Spieler Potenzial mitbringen und sich entwickeln wollen. Wir wollen wieder Fußball mit Jungs aus Bad Vilbel und Umgebung spielen und diese an den Hessenliga-Kader heranführen", lautet die Zielsetzung auf dem Niddasportfeld. Trainer Pioch betont hierbei, dass die vergangenen Versäumnisse aufgeholt werden und die Strukturen für die zweite Mannschaft verbessern werden sollen. "Wir sehen uns als Bindeglied zwischen der Hessenliga-Mannschaft und den A-Junioren. Wir wollen nicht mehr für andere ausbilden, sondern unsere Arbeit gerade im Jugendbereich nutzen, um eigene Spieler auf Hessenliga-Niveau zu bringen", lautet hier sein Credo.

Wie läuft die Vorbereitung?Bisher kommen hier nur positive Töne aus Bad Vilbel. "Die Jungs ziehen sehr gut mit, auch wenn es aufgrund ihres bisherigen Ausbildungsstandes noch einiges aufzuholen gilt. Wir haben die ersten Wochen im konditionellen Bereich gearbeitet, später dann auch Spielformen und Taktik trainiert. Die Testspiele verliefen bislang ebenfalls vielversprechend", fasst Pioch die ersten Trainingseindrücke zusammen. Der 22 Mann starke Kader mit einem Durchschnittsalter von 21,4 Jahre genießt folglich nach eigenen Angaben sein vollstes Vertrauen. "80 Prozent der letztjährigen Spieler sind nicht mehr an Bord. Auf Abstellungen aus dem Hessenliga-Kader soll weitestgehend verzichtet werden", umreißt Pioch die neue Ausgangslage, die die zweite Mannschaft des FV Bad Vilbel schon bald wieder zu einer der ersten Adressen für junge Talente in der Region machen soll.

FV Bad Vilbel II: Mit komplettem Neustart zum Klassenerhalt

Zielsetzung:Neben der neuen Maxime, wieder vernünftige Strukturen für die zweite Mannschaft rund um das Niddasportfeld aufzubauen und hieraus Spieler aus Bad Vilbel und der engeren Umgebung für den Hessenliga-Kader zu entwickeln gibt es auch für das Sportliche eine klare Zielvorgabe. "Wir haben einen sehr jungen Kader, alles ›No Names‹ im Kreis Friedberg. Dies ist uns bewusst, dies ist aber auch unsere Chance. Ziel wird es sein, die Klasse zu halten und die Hessenliga-Reserve in der Kreisoberliga zu etablieren. Ich bin mir sicher, dass, wenn die Jungs weiter so Gas geben, wir definitiv nicht zu den Mannschaften gehören werden, die diese Spielklasse nach Rundenende, egal bei wie viel Absteigern wir schlussendlich landen, verlassen müssen", gibt sich Pioch optimistisch.

Das sagt der Trainer:"Wir wagen einen kompletten Neuanfang mit einem neuen Team, mit neuen Strukturen und neuen Konzepten. Bis jetzt kann ich nur ein positives Resümee ziehen und muss ein Kompliment an den Vorstand aussprechen, denn hier gibt es eine sehr gute Kommunikation. Auch der Austausch mit dem Trainer der Hessenliga-Mannschaft, Amir Mustafic, klappt bislang reibungslos. Wir haben die Weichen am Niddasportfeld wieder auf Erfolg gestellt und wollen in der kommenden Saison die ersten Früchte unserer harten Arbeit ernten."

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