Silvesterturnier

Fazit zum Silvesterturnier der TG Friedberg: Weniger Spiele, mehr Qualität

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Uli Kaffenberger ist Abteilungsleiter beim Handball-Landesligisten TG Friedberg. Nach dem Silvesterturnier am Sonntag zieht er im WZ-Interview ein Resümee.

Uli Kaffenberger, seit neun Monaten sind Sie jetzt Abteilungsleiter Handball bei der TG Friedberg. Wie fällt ein erstes Resümee aus?

Kaffenberger: Es macht mir großen Spaß. Von Peter Schubert habe ich eine funktionierende Abteilung übernommen und baue auf seiner Arbeit auf. Freude hatte ich an der Saisoneröffnung, die in größerem Rahmen im August stattfand. Sie gab uns Gelegenheit, mit alten und neuen Sponsoren ausführlich zu sprechen. Ich orientiere mich an der von uns ausgearbeiteten ›Misson 2022‹. Wir wollen neben Petterweil die Handball-Adresse der Wetterau werden, mit nachhaltiger Jugendarbeit, die auf guter Zusammenarbeit mit Schulen basiert. In der kommenden Saison werden wir zwei weitere Jugendteams melden und bieten ein vereinsunabhängiges Fördertraining an.

Wie sind die Eindrücke zum ersten Silvesterturnier Ihrer Amtszeit?

Kaffenberger: Ich habe keine neuen Wahrnehmungen zu den Vorjahren, mit Ausnahme der reduzierten Teilnehmerzahl. Das weniger an Spielen wird durch mehr Qualität ausgeglichen. Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht und sind von der Resonanz positiv überrascht.

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Klein aber fein mit höherklassigen Teilnehmern ohne lokale Konkurrenz. Ist das der neue Weg für das Turnier?

Kaffenberger: Nein, es ist mittlerweile schwierig, unterklassige Teilnehmer zu finden. Bei höherklassigen Mannschaften ist es einfacher. Sie sehen das Turnier als sinnvolle Vorbereitung zur Rückrunde, nehmen die Teilnahme ernst und treten nahezu komplett an. Wir werden sorgfältig analysieren und dann entscheiden, wie es in den kommenden Jahren weiter geht.

Was wünschen Sie sich für die Rückrunde?

Kaffenberger: Für die Männer den frühzeitigen Klassenerhalt und bei den Frauen eine Konsolidierung des Erreichten. Bei der Jugend sind mehrere Teams mit Titelchancen. Mit der A-Jugend ist der Oberliga-Aufstieg wünschenswert.

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