Bezirksoberliga

Favoriten kommen aus dem Kreis Gießen

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(se). Solide Rollen, wenn auch mit Abstufungen, haben in der vergangenen Saison die drei Mannschaften aus der Wetterau in der Handball-Bezirksoberliga gespielt. So belegte die HSG Mörlen in der Endabrechnung den dritten Platz, und phasenweise schien es sogar so, als könnten die Mörler der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II den zweiten Platz streitig machen. Vierter wurde die HSG Wettertal, die in der Endabrechnung zwei Punkte weniger auf dem Konto hatte als der Rivale von der Usa. Mit einer ausgeglichenen Bilanz belegte die MSG Florstadt/Gettenau Platz acht. Es gab zwar Höhen und Tiefen, aber eines war frühzeitig klar: Mit dem Abstiegskampf hat Florstadt/Gettenau nichts zu tun.

Mit ihren Platzierungen 2018/19 haben die drei Teams die Messlatte für die neue Saison recht hoch gelegt. Die vergangene Runde kann für die Handballteams aus der Wetterau aber diesmal kein Maßstab sein.

Das Erfreulichste: Die Übungsleiter sind geblieben, damit ist in dieser Hinsicht für Kontinuität gesorgt. Am besten sieht es personell bei der HSG Mörlen aus. Ohne externe Zugänge und ohne zwei Stammkräfte der letzten Spielzeit geht die MSG Florstadt/Gettenau in die Saison. Ähnlich sieht es bei der HSG Wettertal aus, die gleich drei Spieler abgeben wird.

Die Titelanwärter kommen auch in diesem Jahr aus Gießen und Umgebung. Mit dem letztjährigen Vizemeister HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III, der ambitionierten HSG Großen-Buseck/Beuern (mit dem ehemaligen Friedberger André Avemann) und Landesliga-Absteiger HSG Wettenberg II werden drei Mannschaften aus dieser Kante als Titelanwärter gesehen. Auch die HSG Hungen/Lich, die der Münzenberger Carsten Schäfer trainiert, wird allgemein recht hoch eingeschätzt.

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