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FCO Fauerbach steuert auf Rang zwei zu

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Erzielt zwei Treffer beim Fauerbacher Sieg in Königstein: Paul Wischtak (l.). 	(Foto: Nici)
Erzielt zwei Treffer beim Fauerbacher Sieg in Königstein: Paul Wischtak (l.). (Foto: Nici) © Nicole Merz

(ub) Der Olympia-Express bleibt auf Kurs: Auch gestern Nachmittag, auf dem Kunstrasenplatz des FC-TSG Königstein, demonstrierte die Elf von Fauerbachs Coach Matthias Tietz mannschaftliche Geschlossenheit, feierte im Taunus dank einer starken Anfangsphase einen locker herausgespielten 4:1 (3:0)-Auswärtssieg und hat angesichts des zeitgleichen Griesheimer Ausrutschers in Seckbach zumindest Tabellenposition zwei, die zu Aufstiegsspielen berechtigt, mehr denn je fest im Visier.

»Befürchtungen, die Königsteiner könnten sich für uns als Stolperstein erweisen, bestätigten sich nicht. Unsere Mannschaft hatte durchgehend alles im Griff«, resümierte FCO-Pressesprecher Jürgen Güssgen nach Saisonsieg Nummer 17.

Die Friedberger Vorstädter erwischten einen optimalen Start: Gerade mal sieben Minuten waren gespielt, als Mittelfeld-Regisseur Michael Walther aus 18 Metern abzog, FC-Torwart Christian Bös den Ball nicht unter Kontrolle bekam, und Fauerbachs Außen Paul Wischtak per Abstauber zur frühen Gäste-Führung verwandelte. Sieben Minuten später war Andreas Baufeldt an der Reihe: Von viel Konfusion im Königsteiner Strafraum profitierend, ließ sich der FCO-Sturmführer nicht zwei Mal bitten und netzte eiskalt zum 0:2 ein. Doch damit nicht genug: Ferdijan Idics feine Technik (exakter Flachpass von der Grundlinie) und Baufeldts Torinstinkt bescherten der Tietz-Truppe sogar den dritten Treffer. Gespielt waren erst 20 Minuten, doch die Frage, wer wohl als Gewinner vom Platz gehen werde, war bereits beantwortet.

Dem Rest der Partie, immerhin noch 70 Minuten, begegnete der Gruppenliga-Dritte mit viel Gelassenheit und Routine, übertrieb dabei allerdings die Schönspielerei. »Zuweilen zu eigensinnig«, bemängelte Güssgen, »es fehlte in einigen Situationen der Blick für den besser postierten Mitspieler«. Angesichts des Drei-Tore-Polsters fiel dieser Fehler freilich nicht ins Gewicht. Ganz im Gegenteil: Auch der vierte Tagestreffer blieb den Wetterauer Gästen vorbehalten. Erneut hatte Idic punktgenau vorbereitet und bescherte in der 67. Minute nach Andreas Baufeldt auch Paul Wischtak seine zweite »Bude«. Kleiner Lichtblick aus Königsteiner Sicht: Figueiredo zeichnete nach 73 Minuten mittels Distanzschuss ins lange Eck für den Ehrentreffer verantwortlich.

FC-TSG Königstein: Christian Bös, Könen, Schwarzer, Alexander Weigand (40. Pita), Scheithauer, Grossheim, Walz (40. Özdemir), Schmied, Figueiredo (80. Schuhrk), Philippi, Eifert.

FC Olympia Fauerbach: Roos – Sarkisjan (71. Retzloff), Atkinson, Balaj, Hues – Walther, Florian Müller – Oberschelp (74. See), Idic, Wischtak – Baufeldt.

Steno: Tore: 0:1 (7.) Wischtak, 0:2 (14.) Baufeldt, 0:3 (20.) Baufeldt, 0:4 (67.) Wischtak, 1:4 (73.) Figueiredo. – Schiedsrichter: Gabriel Malki (Wiesbaden). – Zuschauer: 100.

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