FCO Fauerbach - Spvgg.03 Fechenheim:Links FCO Fauerbach Ignat Chekmazov
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FCO Fauerbach - Spvgg.03 Fechenheim:Links FCO Fauerbach Ignat Chekmazov

Fußball-Gruppenliga

FCO Fauerbach mit  Halbzeit zum Vergessen

  • Uwe Born
    vonUwe Born
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Gegen einen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt hat der FC Olympia Fauerbach eine 1:4-Pleite kassiert. Gegen Fechenheim lief im zweiten Durchgang nichts mehr zusammen.

Weil im Kampf gegen den Abstieg bekanntlich jeder Punkt zählt, genießen Duelle, in denen zwei Teams der gefährdeten Zone direkt die Klingen kreuzen, einen enorm hohen Stellenwert. Eben deshalb verfolgten die Gruppenliga-Fußballer des FCO Fauerbach die Absicht, durch einen ertragreichen Auftritt gegen den Tabellennachbarn Spvgg. Fechenheim ihre gewiss nicht sorgenfreie Lage ein wenig zu verbessern. Das Problem dabei: Auf eigenem Terrain konnte man diesen Wunsch nicht Wirklichkeit werden lassen, denn auf dem Sportplatz Elachfeld war Fußball spielen nicht möglich. Also musste man aufs Friedberger Burgfeld ausweichen, wo sich FCO-Spielertrainer Andreas Baufeldt und sein Team angesichts einer 1:4 (0:1)-Niederlage nicht mit Ruhm bekleckerten.

"Vor allem in den zweiten 45 Minuten lief gegen die robusten Fechenheimer, die vorwiegend mit langen Bällen über die Außen operierten, nicht mehr viel zusammen. Obwohl uns gleich nach der Pause der Ausgleich gelang, hatten wir unsere stärkste Phase in der ersten halben Stunde", bilanzierte Fauerbachs Spielausschuss-Boss Jürgen Güssgen.

Die besten Bilder vom Spiel:FCO Fauerbach - Spvgg.03 Fechenheim

 © Nici Merz
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 © Nici Merz

Gute Gelegenheiten für Marvin Glaßl (11./20.) und Paul Wischtak (25.) blieben ohne zählbaren Ertrag, während die Frankfurter Gäste durch den Führungstreffer von Quassim Quass in der 19. Minute demonstrierten, wie es gemacht werden muss. Der Anfang vom Ende für die ohne Kapitän Michael Walther (krank) und Innenverteidiger David Clement (verletzt) angetretene Baufeldt-Elf? Noch nicht, zumal Cristian Bodea in der 50. Minute aus spitzem Winkel zum Ausgleich in die Vollen traf.

Danach ging’s für die Friedberger Vorstädter, bei denen Marvin Glaßl in der Sturmspitze begann, allerdings steil bergab. Fechenheim übernahm das Kommando, wirkte körperlich präsenter und in Zweikämpfen stets einen Tick schneller. Darüber hinaus waren Lücken in der Fauerbacher Defensive mit zunehmender Spieldauer nicht zu übersehen und luden die Fechenheimer Abteilung Attacke geradezu ein, daraus Kapital zu schlagen. Die logische Konsequenz: Binnen vier Minuten stellten Tore von Joschua Lyzcarz (65./Kopfball) und Pedace (68.) klar, welche Mannschaft den Kunstrasenplatz als Sieger verlassen würde. Spielertrainer Andreas Baufeldt versiebte fünf Minuten vor dem Abpfiff die letzte FCO-Chance, dann schlug es auf der Gegenseite zum vierten Mal ein: Kamil Yikilmaz, Spielmacher der Nulldreier, überlistete Fauerbachs Torwart Jens Michalak zum 1:4-Endstand..

FCO Fauerbach: Jens Michalak - Kumar, Muntean, Sarkisjan, Chekmazov - Botschek (75. Gompf), Niklas van Beek - Wischtek, Bodea, Baufeldt - Glaßl (70. Kell).

Spvgg. 03 Fechenheim: Schmidt, Hegazi, Reschke, Ogbonnaya, Quass, Weber, Pedace (80. Bulut), De Angelis (87. Arefe), Remhof, Yikilmaz, Lyzcarz.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Alessandro Scotece (Walldorf). - Zuschauer: 100. - Tore: 0:1 (19.) Quass, 1:1 (50.) Bodea, 1:2 (65.) Lyzcarz, 1:3 (68.) Pedace, 1:4 (89.) Yikilmaz.

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