1. Wetterauer Zeitung
  2. Sport
  3. Lokalsport

Fauerbach in Gronau effizienter

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Ein Doppelpack gelingt ihm selten: Fauerbachs Tarik Tosunoglu (auf den Knien) erzielt zwei Treffer beim FCO-Coup in Gronau. Zum Jubeln kommen (v.l.) Maxi Oberschelp, Ferdijan Idic, Jakob Hues und Marco See.	(Foto: Nici Merz)
Ein Doppelpack gelingt ihm selten: Fauerbachs Tarik Tosunoglu (auf den Knien) erzielt zwei Treffer beim FCO-Coup in Gronau. Zum Jubeln kommen (v.l.) Maxi Oberschelp, Ferdijan Idic, Jakob Hues und Marco See. (Foto: Nici Merz) © Nicole Merz

Als der SV Gronau nach der Pause im Gruppenliga-Duell mit dem FCO Fauerbach binnen zwölf Minuten den 0:2-Rückstand in ein 2:2 verwandelt hatte, drohte die Partie zu kippen. Gronau hatte das Momentum und drückte auf die Führung. Doch die Olympianer hielten mit einer kämpferisch tadellosen Leistung dagegen, gingen ihrerseits nur fünf Minuten nach dem Ausgleich erneut in Führung und bogen damit auf die Siegerstraße ein.

Mit dem 4:2 (2:0)-Erfolg im Derby bewiesen die Fauerbacher erneut, dass sie gegen Teams aus der ersten Tabellenhälfte gerne punkten und machten damit einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt. Ausschlaggebend neben der optimalen kämpferischen Einstellung: die Effektivität. Die Gäste brauchten nur etwa die Hälfte der Möglichkeiten im Vergleich zu den Gronauern, um die doppelte Anzahl an Toren zu erzielen. Doppelter Torschütze der Elf von Matthias Tietz war Tarik Tosunoglu.

Während auf Gronauer Seite Spielausschuss-Boss Matthias Gentemann mit der »schlechten Chancenverwertung und mangelnder Einstellung« haderte, freute sich Tietz über den Coup: »Dieser Abstiegskampf macht mich fertig. Wir haben uns den Sieg verdient«, bilanzierte er. Der FCO-Trainer konnte lediglich auf einen frischen Spieler von der Bank (Wischtak) zurückgreifen. Nedim Berktas wird auf eigenen Wunsch in der FCO-Ersten wohl nicht mehr auflaufen.

Gronau bestimmte in beiden Halbzeiten etwa 25 Minuten das Geschehen, schlug aber zu wenig Kapital daraus. Nur Kristof Petrina mit einem 20-Meter-Schuss (1:2/48.) und Christopher Pross nach einem feinen Giuliana-Anspiel (2:2/60.) trafen. Dagegen verpassten Petrina (18./vorbei), Polotzek (21./drüber), Pross vor dem leeren Tor nach scharfer Hereingabe (22.), Giuliana (24./Roos hält) und Vancura (76./Roos pariert den Kopfball) allerbeste Gelegenheiten.

Fauerbach machte es besser, wobei Idic zweimal den Pfosten traf (37./74.) und Wischtak an Dittmar scheiterte (85.). Maxi Oberschelp schloss ein fulminantes 50-Meter-Solo ab (29.), Tarik Tosunoglu traf nach einer Sarkisjan-Ablage (45.) und hämmerte mit der letzten Aktion der Partie einen 30-Meter-Freistoß in die Maschen (94.), und Florian Müller nutzte einen Querpass des starken Sarkisjan nach schnellem Umschalten (65./Walther hatte das Leder erobert).

SV Gronau: Dittmar – Pross, Tement (77. Störkel), Chehab, Polotzek – Petrina, Linsenmaier, Teich (70. Pereira), Basanisi – Vancura, Giuliana. – FCO Fauerbach: Roos – Richly, Hues, Atkinson, Sarkisjan – Walther, TarikTosunoglu – See, Oberschelp – Florian Müller (65. Wischtak), Idic.

Steno: Tore: 0:1 (29.) Oberschelp, 0:2 (45.) Tosunoglu, 1:2 (48.) Petrina, 2:2 (60.) Pross, 2:3 (65.) Florian Müller, 2:4 (94.) Tosunoglu. – SR: Faust (Taunusstein). Michael Wiener

Auch interessant

Kommentare