Extremer Saisonauftakt

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Die deutschen Meisterschaften im Duathlon auf der Mitteldistanz sind für drei Wetterauer zu einer frostigen Angelegenheit geworden. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ging sogar das Gefühl in den Füßen verloren. Eine Erfahrung unter Extrembedingungen.

Klirrende Kälte hat drei Wetterauern das Leben bei den deutschen Meisterschaften im Duathlon auf der Mitteldistanz schwer gemacht. Beim Powerman in Alsdorf (Zehn Kilometer Lauf, 60 Kilometer Rad, zehn-Kilometer-Lauf) nahe der niederländischen Grenze herrschten am vorvergangenen Sonntag beim Start Temperaturen um den Gefrierpunkt. Für die Münzenberger Rebekka Schuldes und Matthias Ott vom Triathlon Team Wetterau war es der erste Wettkampf des Jahres, ebenso für die Butzbacher Triathletin Nadine Schmidt, die bereits zum dritten Mal in Alsdorf am Start war. Erstmals wurde der Wettkampf in diesem Jahr über insgesamt 80 Rennkilometer ausgetragen.

Schuldes und Ott waren ersichtlich froh, dass es am vergangenen Wochenende ein Duathlon und kein Triathlon war. Die äußeren Bedingungen waren auch ohne das Schwimmen nicht gerade angenehm. "Auf dem Rad war es besonders hart, am Start um kurz nach 8 Uhr herrschten Temperaturen um den Gefrierpunkt. Als wir auf dem Rad saßen, schneite es", berichtete Ott.

Schuldes kam nach 3:32:18 Stunden und Ott nach 2:57:36 Stunden ins Ziel. Beide Münzenberger zeigten sich im Anschluss sehr zufrieden mit ihren Ergebnissen zum Saisonauftakt.

Schmidt absolvierte die ersten 10 Kilometer über vier Runden à 2,5 Kilometer unter ihrer angestrebten Geschwindigkeit in 44 Minuten. Der Wechsel auf das Rad dauerte länger als gewöhnlich, bis all das wärmende Equipment angezogen war und Schmidt auf der Radstrecke ihren Rhythmus fand, vergingen einige Minuten. Nichtsdestotrotz konnte die radstarke Butzbacherin die windigen 60 Kilometer bei Schnee und Regen in 1:43 Stunden absolvieren.

Der zweite Lauf, ebenfalls wieder über zehn Kilometer, fühlte sich zäh an, berichtete Schmidt. Aufgrund der Kälte sei das Gefühl in den Füßen erst nach etwa drei Kilometern zurückgekehrt. Mit 46 Minuten für den abschließenden Lauf war Schmidt aber mehr als zufrieden. Sie erreichte erschöpft aber glücklich nach 3:17:36 Stunden den Zielbogen. In der AK3 bedeutete das Platz fünf und im Gesamtklassement der DM-Wertung Platz 13 von 47 Starterinnen.

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